Samstag, 11. März 2017, 13:16 Uhr

Brie Larson: "Das sollte nicht das Ende vom Lied sein"

Brie Larson würde gern mehr Frauen im Regiestuhl sitzen sehen. Der ‚Room‘-Star dreht gerade seinen ersten Spielfilm und hätte gern mehr Frauen hinter der Kamera.

Brie Larson: "Das sollte nicht das Ende vom Lied sein"
Foto: FayesVision/WENN.com

Sie sagt: „Ich bin total begeistert darüber, dass wir immer mehr starke Frauen auf der Leinwand sehen. Aber ich glaube nicht, dass das das Ende vom Lied sein sollte. Ich denke, dass wir mehr sind als stark und bemutternd. Ich bin der Meinung, dass es für uns viel mehr zu entdecken gibt als wir aktuell vermuten.“ Weiter fügt sie hinzu: „Ich denke, dass der beste Platz um damit anzufangen, der weibliche Regisseurstuhl ist. Mehr weibliche Filmemacher von unterschiedlicher Herkunft. Wir brauchen mehr Intersektionalität. Mehr einzigartige Stimmen, denn darum geht es beim Filmemachen. Regie zu führen bedeutet, zu zeigen wie man die Welt sieht. Ich glaube fest daran, dass wir alle mehr lernen können, wenn wir die Welt aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu sehen bekommen.“

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Die 27-jährige Schauspielerin, die derzeit in „Kong: Skull Island“ zu sehen ist, ist sehr stolz darauf, dass sie in ihrem aktuellen Film ‚Kong: Skull Island‘ die Journalistin Mason Weaver spielt. BBC erzählt sie: „Ihr Charakter ist sehr spezifisch, da sie die einzige Person im Film ist, die keine Waffe hat. Sie ist die einzige, die nicht versucht, die Kreatur zu vernichten. Sich mitfühlend wie sie zu zeigen, kann uns allen dabei helfen, uns zu vereinen. Ich denke, dass Frauen das von Natur aus in sich tragen. Vielmehr als jemanden zu dominieren oder zu kontrollieren.“