Sonntag, 12. März 2017, 16:27 Uhr

Gerit Kling dankt nach schwerem Sturz ihrem Schutzengel

Kaiserwetter, 35 000 Besucher – und dann ein Unfall. TV-Star Gerit Kling stürzt bei einem Schlittenhunderennen auf Usedom. Zum Glück geht das Ganze glimpflich aus. Für die Schauspielerin Anlass, ihrem Schutzengel zu danken.

Gerit Kling dankt nach schwerem Sturz ihrem Schutzengel
Foto: AEDT/WENN.com

Die 51-Jährige kam am Samstag zu Fall, als ihre vier Zughunde einem Security-Fahrzeug am Streckenrand auswichen. Kling wurde mit Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma ins Klinikum Greifswald geflogen. „Die Hunde wollten einer Pfütze ausweichen und sind voll auf das Auto zugelaufen. Da hat es mich dann plötzlich über die Motorhaube gehauen“, sagte sie der „Bild am Sonntag“. Und fügte hinzu: „Ein großes Dankeschön an meinen Schutzengel!“

Im Krankenhaus wurden der Zeitung zufolge eine Gehirnerschütterung und Schnittverletzungen an den Beinen diagnostiziert. „Ich hatte Glück im Unglück, das hätte auch ganz anders ausgehen können“, sagte Kling. Nach Angaben der Veranstalter sollte die Schauspielerin („Notruf Hafenkante“) am Sonntag wieder aus der Klinik entlassen werden. Ihr Ehemann sei losgefahren, um sie abzuholen, sagte eine Sprecherin am Sonntagvormittag.

Die Schauspielerin und ihre Schwester Anja Kling waren der Einladung ihres Kollegen Till Demtrøder zur zweiten Auflage der „Baltic Lights“-Veranstaltung gefolgt – ebenso wie etwa Dieter Hallervorden, Andreas Hoppe, Jutta Speidel oder Michael Mendl. „Es war eine sehr, sehr unglückliche Verkettung, die dazu geführt hat. Es tut mir sehr, sehr leid für Gerit“, sagte Organisator Demtrøder über den Sturz.

Nach dem Unglück wurden die Rennen fortgesetzt – auf ausdrücklichen Wunsch Klings, wie Demtrøder erklärte. Die 51-Jährige sei nach dem Sturz bei Bewusstsein und ansprechbar gewesen und er habe sie gefragt, „ob wir das Rennen fortsetzen sollen und dann hat sie gesagt: ‚Ja, bitte fortsetzen und auf jeden Fall weitermachen'“, berichtete Demtrøder der Deutschen Presse-Agentur. Er betonte: „Wir haben hier ein hohes Maß an Sicherheitsmaßnahmen getroffen.“ Es fahre aber immer ein Restrisiko mit.

Nach dem Rennen der Prominenten standen am Samstag und Sonntag die Rennen der rund 40 Hundeschlittenführer – sogenannte Musher – und mehr als 300 Huskys auf dem Programm. Wegen des fehlenden Schnees zogen die Hunde Wagen mit Ballonreifen über die sechs Kilometer lange Rennstrecke zwischen den Seebrücken Heringsdorf und Ahlbeck. Rund 35 000 Zuschauern säumten nach Schätzungen der Veranstalter alleine am Samstag bei Frühlingswetter die Strecke. (dpa)