Dienstag, 14. März 2017, 17:49 Uhr

#GoslingGate: Conan O'Brien macht sich jetzt auch darüber lustig

Das ,GoslingGate’ von Joko Winterscheidt (38) und Klaas Heufer-Umlauf (33) hat ja mittlerweile seine Runde bis in die internationalen Medien gezogen.

#GoslingGate: Conan O'Brien macht sich jetzt auch darüber lustig
Foto: Youtube/TeamCoco

Zuvor hatte schon das britische Klatschblatt ‚The Sun’ unter dem Titel ‚Ga Ga Land’ darüber berichtet. Die ‚Vanity Fair’ bezeichnete das seltsame Spektakel dann sogar als „German Fiasco.“ Jetzt hat sich auch US-Moderator Conan O’Brien (53) in seiner Late-Night-Show über das peinliche ‚GoslingGate’ ausgelassen und es als gelungene Veräppelung gefeiert. Aber nicht nur das. Er machte sich nämlich auch noch selbst darüber lustig. Im Fokus dabei: die nicht wirklich vorhandene Ähnlichkeit des Fake-Ryan-Gosling zum Original-Hollywoodstar.

Dazu erklärte O’Brien dann auch erstaunt: „Ich denke, ICH sehe sogar mehr wie Ryan Gosling aus.“ Er selbst habe den ‚La La Land’-Schauspieler schon einige Male als Gast bei sich in der Show begrüßt. Nachdem er nun aber den Clip bei der Goldenen Kamera gesehen habe, frage er sich, ob ihm dabei vielleicht auch schon einmal ein Streich gespielt wurde, so der Moderator weiter. Als nächstes folgte ein Einspieler, der bewies, dass auch er nicht immer mit dem echten Mister Gosling zu tun hatte. Da durfte dann auch schon mal ein Hund mit schicker Perücke ersatzweise für das Original Werbung für den Film ‚Gangster Squad’ machen und das mehr als überzeugend.

Mehr zu #GoslingGate: Haben Joko und Klaas hier abgekupfert?

Eines ist daraus wohl klar: ‚GoslingGate’ hat sich ganz offensichtlich einen Platz in der Fernsehgeschichte gesichert – national wie international. Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf schafften es mit ihrem ‚Circus Halligalli’-Team bekanntlich, bei der Verleihung der ‚Goldenen Kamera’ einen falschen Ryan Gosling einzuschleusen. Zuvor hatten sie eigens dafür eine Fake-PR-Agentur gegründet, die anscheinend Hollywood-Stars an TV-Shows vermittelt. Dazu gab es dann auch noch einen strengen Bedingungskatalog, unter dem der Schauspieler nur auftreten würde. So war das Nichtauffliegen bis zur letzten Sekunde so gut wie garantiert. Das ZDF fiel bekannterweise auf den falschen Gosling herein und der konnte schnell den ihm nicht zustehenden (und zuvor extra dafür ins Leben gerufenen) Preis abstauben.

Der Original Ryan Gosling hat sich bisher übrigens noch nicht zu dem Vorfall geäußert. (CS)