Freitag, 17. März 2017, 18:50 Uhr

Barack Obama ist in die Südsee geflüchtet

Sein letzter Job war wohl doch nicht so ohne. Ex-Präsident Barack Obama ist nun offenbar reif für die Insel. Eine in der Südsee.

Barack Obama ist in die Südsee geflüchtet
Barack Obama beim Golfspielen 2013 in Kailua (USA). Foto: Cory Lum

Der ehemalige US-Präsident will die nächste Zeit offensichtlich in der Südsee verbringen – und zwar auf Tetiaroa auf der früheren Privatinsel von Hollywood-Legende Marlon Brando. Der 55-Jährige traf nach einem Bericht des örtlichen Fernsehsenders Tahiti Nui TV zu einem einmonatigen Aufenthalt auf dem Atoll in Französisch-Polynesien ein.

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Brando (1924-2004) hatte die traumhafte Insel Anfang der 1960er Jahre während der Dreharbeiten zu „Meuterei auf der Bounty“ entdeckt und später gepachtet. Der legendäre Filmstar hatte damals selbst geplant eine Hotelanlage zu errichten, nebst einer Künstlerkolonie. Aus den Plänen ist allerdings nie etwas geworden.

Inzwischen steht dort ein Luxus-Ressort, das seinen Namen trägt. Der Mindestpreis pro Nacht beträgt im „The Brando“ 1760 Euro plus Steuern. Eine Sprecherin des Tahiti-Tourismusverbandes, Gina Bunton sagte über den prominenten Gast: „Er ist in den Ferien wie jeder andere auch. Er sucht einen ruhigen Ort, um sich auszuruhen.“

Nach seinem Abschied aus dem Weißen Haus im Januar hatte Obama schon in der Karibik Urlaub gemacht. Zudem schlossen der ehemalige US-Präsident und seine Frau Michelle kürzlich mit der weltgrößten Verlagsgruppe Penguin Random House einen Vertrag über Memoiren ab – nach einem Bericht der „Financial Times“ über mehr als 65 Millionen Dollar (etwa 61 Millionen Euro). (dpa/KT)