Freitag, 17. März 2017, 16:48 Uhr

Mannequin-Challenge mit Schneelawine im Bahnhof

Gerade macht ein YouTube-Video vom Mittwoch als Viral-Hit seine Runde, in denen die auf einen ‚Amtrak’-Zug wartenden Reisenden an einem kleinen Bahnhof in Rhinecliff, New York bei dessen Einfahrt quasi von einer Schneelawine überrollt werden.

Mannequin-Challenge mit Schneelawine im Bahnhof
Foto: Youtube

Das Ganze kommt bei der Dame im Vordergrund anfänglich wie eine Mannequin Challenge daher, ganz nach dem Motto „Bloß nicht bewegen!“ Und das trotz drohenden Unheils! Der Clip kann bei Youtube mittlerweile schon weit mehr als fünf Millionen Klicks verzeichnen. Dabei wurden diejenigen, die sich zu nah an der Bahnsteigkante befanden, besonders hart getroffen, wobei manche sogar zu Boden gingen. Laut dem US-Unternehmen ‚Amtrak’ soll der Zug angeblich nicht schneller als üblich in den Bahnhof eingefahren sein und habe dabei trotzdem eine beachtliche Schneewolke produziert.

Das Bahn-Unternehmen betonte weiter, dass sie den Leuten zudem immer raten würden, nicht zu nah an der Plattform zu stehen, wenn ein Zug einfährt. Man beachte aber auch, wie einige Personen ihrem „Unglück“ quasi „offenen Auges“ entgegensehen und gar nicht daran denken zur Seite zu springen…

Wie das Video nämlich zeigt, packten diese noch in Ruhe ihr Handys aus, um die stark schneebegleitete Ankunft des Zuges zu filmen. Und obwohl sich schon vorher deutlich abzeichnete, dass die Schneemassen direkt auf sie zurollten, blieben diese Herrschaften dann noch tapfer so lange es ging unbeeindruckt mit ihrem Smartphone stehen.

Mannequin-Challenge mit Schneelawine im Bahnhof
Foto: Youtube

Denn es zählt bekanntlich einzig und alleine ja nur, wer am Ende das beste Video von dem Ereignis gedreht hat. Da muss man sich als Person auch schon mal Schneemassen bewusst entgegenstellen und alle daraus entstehenden Unannehmlichkeiten einfach mal locker nehmen. Der Wintersturm „Stella“ hatte bekanntlich Anfang der Woche in großen Teilen des Nordostens der USA für dicke, schneebedeckte Straßen gesorgt. Es wurde eine Wintersturmwarnung für dieses Gebiet ausgegeben, wobei auch der Amerika-Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (62) wegen der Wetterlage von Dienstag auf heute verschoben werden musste.

Alles war dann am Ende doch nicht so schlimm, wie ursprünglich gedacht, aber auch New York hatte seinen „verdienten Anteil“ an dicker Schneeschicht abbekommen, wie der Viral-Hit eindrucksvoll beweist. Für viele eiskalt Betroffene hieß es danach wohl erst einmal: jetzt eine Tasse warmen Kakao und wieder zurück ins Bett. Verständlich wäre das ja irgendwie…

Und weil es so schön war, hier unten nochmal in Zeitlupe! (CS)