Freitag, 17. März 2017, 18:25 Uhr

Matthias Schweighöfer ist negative Kritik nicht egal

Heute fällt der Startschuss für „You Are Wanted“, Amazons erste deutsche (Thriller-)Serie mit Schauspieler Matthias Schweighöfer (36) in der Hauptrolle. Deren sechs Folgen stehen damit in über 200 Ländern zum unbegrenzten Streamen auf Amazon Prime Video bereit.

Matthias Schweighöfer ist negative Kritik nicht egal
Foto: Amazon Inc.

Entsprechend groß war schon der Hype, der dem „größten deutschen Serienstart aller Zeiten“ vorausging. Die Presse war sich auch größtenteils einig, dass die Erwartungen nicht enttäuscht werden – aber eben doch nicht alle, wie beispielsweise die ‚Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS)‘. Im Interview mit dem Branchendienst ‚Meedia‘ bezeichnete Schweighöfer (der laut einer kürzlichen Emnid-Umfrage als „Deutschlands schönster Schauspieler“ gilt) diese dann auch als „eine Horror-Kritik“, die ihm „natürlich weh [getan]“ habe.

Matthias Schweighöfer ist negative Kritik nicht egal
Foto: Amazon Inc.

Kritiken seiner Arbeit sind dem 36-Jährigen auch nicht egal und er gebe das auch nicht vor, wie das von einigen anderen Schauspielern immer so „locker vom Hocker“ oft behauptet wird. Er erklärte: Es interessiert mich natürlich, was die Leute sagen. Und ich würde jetzt lügen, wenn mich so eine Kritik nicht treffen würde.“ Etwas enttäuscht fuhr der Schauspieler fort: „Viele Kritiker haben etwas gegen mich und sind nicht objektiv. Das finde ich verdammt schade. Besonders, wenn zig Leute so viel Herzblut in eine Serie investiert haben.“


Er freue sich dann auch umso mehr, wenn seine Serie nicht sofort von vornherein abgelehnt werde, sondern man ihr zumindest eine Chance gebe. Zudem sei er stolz darauf, dass er damit die erste deutsche Serie für Amazon Prime Video produziert habe. Er werfe auch schon „erste Ideen für eine zweite Season in den Topf, wenn es denn eine geben soll“, wie er im Interview verriet.

In ,You Are Wanted‘ verkörpert Tausendsassa Matthias Schweighöfer, der nicht nur die Hauptrolle, sondern auch Regie und Produktion übernahm, den Hotelmanager und Familienvater Lukas Franke. Dessen Identität wird von Unbekannten gehackt, wobei er sich durch die Jagd nach dem Cyber-Kriminellen wieder die Kontrolle über sein Leben zurückholen will.

Wir ziehen jedenfalls den Hut vor dem umtriebigen und rastlosen Filmemacher. (CS)