Montag, 20. März 2017, 9:26 Uhr

Katy Perry: "Vor diesen Menschen musste ich keine Angst haben"

Katy Perry spricht offen über ihre sexuellen Erfahrungen mit Frauen. Die Sängerin erreichte weltweite Bekanntheit mit ihrer Single ‚I Kissed A Girl and I Liked It‘. Seit dem Song aus dem Jahr 2008 gilt die US-Sängerin als Verfechterin der Rechte homosexueller Menschen.

Katy Perry: "Vor diesen Menschen musste ich keine Angst haben"
Foto: FayesVision/WENN.com

Beim ‚National Equality Award‘ am Wochenende sprach die 32-jährige darüber, dass mehr als nur ein Kuss zwischen ihr und einer Dame abgelaufen sei – trotz ihrer streng religiösen Erziehung. Sie sagte: „Ich bin einfach eine Sängerin und Songwriterin, ehrlich. Ich sage die Wahrheit und ich male meine Fantasie mit diesen kleinen Popsong-Häppchen aus. Zum Beispiel ‚I Kissed A Girl And I Liked It‘. Ehrlich gesagt, habe ich mehr als das gemacht. Wie sollte ich damit umgehen, als Gospel singendes Mädchen, dass in Jugendgruppen und homophonen Camps aufwuchs? Was ich wusste, war, dass ich neugierig war und dass Sexualität nicht schwarz und weiß ist. Und ehrlich gesagt, ich habe nicht immer alles richtig gemacht, aber 2008 startete ich eine Diskussion, als der Song heraus kam. Und die Welt schien neugierig genug, um mitzusingen.“

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Katy, die in der Vergangenheit mit Russell Brand verheiratet war, gab auch zu, dass sie versuchte, ihr Interesse am gleichen Geschlecht „wegzubeten“. Ein Treffen mit LGBTQ-Menschen half ihr dabei, ihre Perspektive zu ändern. Sie erklärte: „Ich fand mein Talent und mein Talent stellte mich Menschen außerhalb meiner Blase vor – und dann platzte die Blase. Diese Menschen waren nichts, vor dem ich Angst haben musste. Sie waren freier, stärker und netter und banden alle anderen mit ein.

Sie stehe hier „als echter Beweis dafür, dass es nicht wichtig ist, wo du herkommst, sondern wo du hingehst“, erklärte Perry weiter. „Echter Wandel könne gelingen, „wenn wir unseren Geist öffnen und unsere Herzen weich werden lassen“. Sie könne nun nicht mehr länger still sitzen, fügte die Musikerin hinzu: „Ich muss aufstehen für das, was sich für mich richtig anfühlt und das sind Gleichheit und Gerechtigkeit für alle. Punkt.“ (Bang/dpa)