Dienstag, 21. März 2017, 20:36 Uhr

James Blunt musste schon als Kind permanent umziehen

Britenstar James Blunt war schon als Kind  immer auf Achse. Für ihn heute die perfekte Vorbereitung für den späteren Musikerjob.

James Blunt musste schon als Kind permanent umziehen
Foto: IPA/WENN.com

Der vor allem durch seine Selbstironie bekannte 43-jährige Singer-Songwriter sieht es mittlerweile als Vorteil, dass er als Kind oft umziehen musste. „Das macht einen unabhängig und es gibt einem einen Eindruck von der Welt“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Daher fühle er sich auch nicht nur britisch, sondern „in mir sind auch kleine Teile der wundervollen Charakteristiken der Länder enthalten, in denen ich gelebt habe“.

Blunts Vater war in der britischen Armee und an sehr vielen verschiedenen Orten stationiert, unter anderem in Soest in Nordrhein-Westfalen. „So habe ich zwei Jahre auf Zypern, zwei in Hongkong und zwei in Deutschland verbracht, dann zwei Jahre in Nordengland, zwei in Südengland – ich war immer unterwegs.“ Das sei für ihn damals natürlich nicht immer einfach gewesen. „Als Kind musste ich immer wieder neue Freunde finden, an die Nachbarstür klopfen und fragen: „Wohnt hier jemand in meinem Alter?““

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Auch Blunt schlug eine militärische Laufbahn ein und war unter anderem 1999 im Kosovo eingesetzt. „Seitdem weiß ich, wie viel Glück ich habe, wie viel Glück wir haben, dass wir in Ländern leben, die insgesamt gesehen sehr sicher sind.“ Das neue Album des 43-Jährigen mit dem Titel „The Afterlove“ kommt am Freitag auf den Markt. (dpa/KT)