Mittwoch, 22. März 2017, 11:15 Uhr

Kesha muss im Dauerstreit Rückschlag einstecken

Keshas Streit mit Dr. Luke geht weiter. Die Sängerin muss im Streit mit dem Produzenten Dr. Luke einen weiteren Rückschlag einstecken. Wie ‘Billboard‘ berichtet, wies ein Richter ihr Ersuchen auf eine geänderte Gegenklage zurück.

Kesha muss im Dauerstreit Rückschlag einstecken
Foto: WENN.com

Im Januar hatte Keshas Team einen Antrag gestellt, sie aus dem Vertrag mit Dr. Luke zu entlassen. Als Grund nannten sie unbezahlte Lizenzgebühren und die mangelnde Bereitschaft, ein drittes Album mit ihr zu produzieren. Hintergrund ist ein langer Rechtsstreit beider Parteien. Kesha wirft ihrem Produzenten vor, sie jahrelang sexuell, physisch, verbal und emotional missbraucht zu haben. Nachdem sie die erste Runde des Rechtsstreits verloren hatte, heißt es in der Gegenklage: “Man kann sich von einem missbrauchenden Ehegatten scheiden lassen. Man kann eine Partnerschaft beenden, wenn die Beziehung irreparabel ist. Die gleiche Chance – physisch, emotional und finanziell ohne den Zwang einer zerstörerischen Beziehung zu leben – sollten auch Musikkünstler bekommen.“

Dr. Luke, der mit bürgerlichem Namen Lukasz Gottwald heißt, erzählt wiederum eine andere Version der Geschichte. Er wirft der Sängerin vor, ihm umgerechnet rund 1,2 Millionen Euro unbezahlte Lizenzgebühren zu schulden. Auch wenn Kesha die nächste Runde im Streit verloren hat, sie scheint noch lange nicht bereit, ihren Kampf gegen den Produzenten aufzugeben.