Donnerstag, 23. März 2017, 15:10 Uhr

Shia LaBeouf: Sein Anti-Trump-Projekt zieht schon wieder um

Die Anti-Trump-Installation von Hollywoodstar Shia LaBeouf (30) hat nach Mexiko nun anscheinend ein neues Heim in Liverpool, England gefunden. Das berichtet zumindest ‚Entertainment Weekly’ mit Bezug auf die Webseite des Projekts hewillnotdivide.us

Shia LaBeouf: Sein Anti-Trump-Projekt zieht schon wieder um
Foto: Apega/WENN.com

Demnach wurde das Projekt des Schauspielers mit den Künstlern Luke Turner und Nastja Sade Rönkkö von der Liverpooler ‚Foundation for Art and Creative Technology’ (‚FACT’) „adoptiert“. Das bestätigte diese gestern (22. März) auch auf ihrem Twitter-Account, wobei ein Bild von einer weißen Fahne mit dem Mantra „He Will Not Divide Us“ im Wind wehend zu sehen ist (wer sich das übrigens täglich 24 Stunden lang live antun will, kann das auf der Webseite des Projekts tun).

LaBeouf, Turner und Rönkkö enthüllten ihre ‚He Will Not Divide Us’-Anti-Trump-Installation erstmals am 20. Januar, dem Tag der Amtseinführung des US-Präsidenten, vor dem ‚Astoria’-Museum in Queens. Die Teilnehmer sollten dabei den Spruch „He will not divide us“ in eine Kamera rufen, wobei es einen Livestream zum ganzen Spektakel gab. Nur ein paar Tage nach dem Debüt der Installation wurde Shia LaBeouf wegen einer angeblichen Beteiligung bei einer Auseinandersetzung festgenommen. Am 10. Februar beendete das Museum das „Kunstprojekt“ schon wieder mit der Begründung, dass es „eine ernste und fortdauernde Gefahr für die öffentliche Sicherheit des Museums, seiner Besucher, der Anwohner und Unternehmen“ kreierte. Demnach wäre es zu einem „Spannungsgebiet für Gewalt geworden und wurde seiner ursprünglichen Absicht beraubt.“

Das Schöpfer-Trio antwortete darauf mit einem eigenen Statement, indem es das „offensichtliche Fehlen von Engagement für das Projekt“ verurteilte. Danach zog die Installation am 18. Februar nach Albuquerque, New Mexico ins ‚El Rey’-Theater um. Fünf Tage später wurde von Schüssen in dieser Umgebung berichtet, was dazu führte, dass die Verantwortlichen den Livestream aussetzten. Danach hieß es auf Twitter nur, dass das Projekt an einen „geheimen Ort“ umgezogen wäre mit Bildern, auf denen eine Flagge mit dem bekannten Mantra abgedruckt war. Jetzt scheint wohl das große Geheimnis endlich gelüftet worden zu sein. Es bleibt abzuwarten, ob in Zukunft vielleicht ein weiterer Umzug anstehen könnte…(CS)