Freitag, 24. März 2017, 15:28 Uhr

Charts der Woche: Depeche Mode zum 10. Mal auf Platz 1

Depeche Mode bleiben eine Band der Superlative. In 37 Jahren Bandgeschichte platzierten sich die Herrschaften rund um Dave Gahan  jeweils rund 600 Mal in den Offiziellen Deutschen Single- und Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment.

Charts der Woche: Depeche Mode zum 10. Mal auf Platz 1
Foto: WENN.com

Sage und schreibe 26 Top 10-Songs sowie 21 Top 10-Platten gehen auf das Konto von Dave Gahan & Co, und in dieser Woche feiern die Briten nun ihr zehntes Nummer-eins-Album. Mit dem richtigen „Spirit“ im Hinterkopf, lösen sie Landsmann Ed Sheeran („÷“) an der Spitze ab, der sich auf Rang zwei zurückzieht.

„Glück ist leicht – Das Beste von 2006-2016“, eine Zusammenstellung der größten Hits des vor einem Jahr verstorbenen Roger Cicero, debütiert hinter dem „Bibi & Tina 4“-Soundtrack auf Position vier. Pünktlich zum Frühlingsanfang blühen Milky Chance richtig auf. Ihre „Blossom“ gedeiht an fünfter Stelle und ragt deutlich höher hinauf als Vorgänger „Sadnecessary“ (Platz 14).

US-Rapper Drake, der am Wochenende sein neues Album „More Life“ herausbrachte, gelingt eine beeindruckende Leistung: Ausschließlich durch Downloads und Streaming-Abrufe erreicht er aus dem Stand Rang sieben.

In den Single-Charts holt Adel Tawil zum Doppelschlag aus und deponiert seine Lieder „Bis hier und noch weiter“ (feat. KC Rebell & Summer Cem) und „Ist da jemand“ auf 25 und 36. Einzig der höchste Neueinstieg bleibt ihm verwehrt. Der gelingt HipHopper Kontra K an 24. Stelle, wo „Mehr als ein Job“ auf ihn wartet.

Unbeeindruckt vom Trubel um sich herum, führt Britenstar Ed Sheeran („Shape Of You“) die Tabelle weiter an. Burak Yeter feat. Danelle Sandoval („Tuesday“, zwei) und Kygo & Selena Gomez („It Ain’t Me”, drei) heften sich an seine Fersen.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.