Montag, 27. März 2017, 7:16 Uhr

Diese Promis wetten gern auf Fußballergebnisse

In der Werbung der großen Buchmacher werden uns immer wieder große Stars und Sternchen wie Oliver Kahn oder die aktuelle Mannschaft des FC Bayern präsentiert. Dabei gibt es im Hintergrund noch viele weitere Promis, die sich gerne an Sportwetten im Bereich des Fußballs versuchen. Ein Überblick zeigt, wie beliebt diese Aktivität tatsächlich ist.

Diese Promis wetten gern auf Fußballergebnisse
Foto: Adriana M. Barraza/WENN.com

Sportwetten bei US-Stars
Ein bekannter amerikanischer Serienstar zählt wohl zu den exzentrischsten Sportwettern überhaupt. Charlie Sheen setzte nach eigenen Angaben zeitweise bis zu 200.000 Dollar pro Woche mit den Wetten um. In Anbetracht seines hohen Gehalts, welches während der letzten Staffeln von „Two and a half men“ zeitweise auf rund zwei Millionen Dollar pro Folge angehoben wurde, stellte ihn dies auch finanziell vor keine sonderlichen Probleme. Personen aus seinem engeren Bekanntenkreis äußerten sich sogar über die scheinbar großartige Erfolgsquote, die Charlie Sheen mit seinen Wetten zeitweise erreichte. Welcher Buchmacher die Gewinne am Ende herausrücken musste, ist dagegen nicht bekannt. Unter https://sportwetten.bild.de/wettanbieter/ gelangen Sie zur Übersicht auf BILD Sportwetten, welche die spezifischen Qualitäten genauer auflistet. Am Ende dürfte Charlie Sheen seine Erfolgssträhne wohl verlassen haben, denn er selbst äußerte sich erst 2016 dahingehend, nun nicht mehr zu spielen.

Die Wetten der Fußballprofis
Brisant werden die Sportwetten vor allem, wenn sogar Fußballspieler selbst darin verwickelt sind. Ihnen ist es schließlich vertraglich untersagt, sich selbst an dieser Aktivität zu beteiligen. Sie könnten nämlich selbst oder auch durch ihre guten Kontakte in der Branche die Wetten zu ihren Gunsten beeinflussen. Aus diesem Grund sorgte es auch für große Aufregung, dass sich Ivica Olic für die Abgabe einiger Sportwetten entschloss. Der Kroate war zu dieser Zeit beim Zweitligisten TSV 1860 München unter Vertrag und schloss seine Wetten auf Spiele der ersten Bundesliga ab. In der späteren Argumentation wies er darauf hin, dass nicht er selbst die Wetten gespielt hatte. Stattdessen hätte er seinen Freunden die eigene Kreditkarte geliehen, damit sich diese an den Wetten versuchen konnten. Selbst der Einsatz von rund 900 Euro, der dabei verwendet wurde, war seiner Meinung nach nicht der Bereicherung, sondern ausschließlich dem Wunsch nach einem kleinen Nervenkitzel geschuldet. Die Strafe von 20.000 Euro, sowie zwei Spiele Sperre, die er vom DFB über sich ergehen lassen musste, dürfte ihm gezeigt haben, dass er zumindest während seiner aktiven Laufbahn sein Glück nicht mehr versuchen sollte, um weiteren Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen.

Die Gefahr der Öffentlichkeit
Tatsächlich dürfte es eine hohe Dunkelziffer geben, was die Wettleidenschaft von Promis betrifft. Dies liegt gerade daran, dass viele ihren Ruf in Gefahr sehen, wenn sie sich selbst öffentlich zur Abgabe von Wetten bekennen. Dies ist einer der Gründe, weshalb generell wenig aus diesem Milieu nach außen dringt. Man sollte sich als Verbraucher aber zumindest darüber im Klaren sein, dass die meisten Stars aus den Werbungen der Buchmacher selbst in keiner Weise daran beteiligt sein dürften. Schließlich würde es einen Skandal mittleren Ausmaßes nach sich ziehen, wenn sich die halbe Startelf des FC Bayern München plötzlich zur Abgabe von Sportwetten beim Anbieter Tipico bekennt, für den sie derzeit Werbung produzieren.

Glücksspiel auch im Handball
An anderer Stelle erfolgte allerdings ein öffentliches Bekenntnis zum Glücksspiel, was dem ehemaligen Handball-Nationalspieler Stefan Kretzschmar zu großer Anerkennung verhalf. Während seiner Zeit als Profi in der ersten Bundesliga wohnte er in der Nähe eines entsprechenden Anbieters, was ihn in seiner Freizeit dazu veranlasste, dem spannenden Spiel nachzugehen. Im Gegensatz zu vielen anderen Promis, die wohl ähnliche Dinge erlebt haben, steht er allerdings zu seinem Laster. Er selbst bemerkte auch, wann die Wetten drauf und dran waren, die Überhand in seiner Freizeitgestaltung zu gewinnen. In der Folge reduzierte er das eigene Pensum und würde sich seit dieser Zeit nicht mehr als regelmäßiger Spieler bezeichnen. Er ist aber mit Sicherheit nur ein Beispiel aus der Welt des Sports, das zeigt, wie groß doch die Zuneigung zu dieser Art des Nervenkitzels in diesen Tagen sein kann.

Matt Damon im Fokus
Auch Matt Damon verfügt aus der Vergangenheit schon über einige Erfahrung in der Welt der Sportwetten. Er selbst entdecke das Spiel vor den Dreharbeiten zum Film Rounders. Da er in diesem intensiv mit der Welt des Glücksspiels zu tun hat, wollte er sich im Vorfeld möglichst gründlich darauf vorbereiten. In der Folge setzte er rund 25.000 Euro ein, um die notwendigen Erfahrungen auf dem Gebiet zu sammeln. Mit Sicherheit traf ihn selbst der Verlust des Geldes nicht allzu sehr, da seine Gage für den Film wiederum im siebenstelligen Bereich lag. Seither hat er seine persönliche Leidenschaft sogar weiter kultiviert, weshalb sich auch die Erfolge auf seiner Seite noch einmal gesteigert haben dürften.

Fazit
Es gibt also den einen oder anderen Promi, der schon mit Sportwetten in Kontakt gekommen ist. Doch nur wenige sind am Ende auch wirklich dazu bereit, sich zu ihrer Aktion zu bekennen und entsprechend an die Öffentlichkeit zu treten. Besonders kritisch dürfte es in der Riege der Profifußballer zugehen, denen es generell verboten ist, derartige Wetten abzugeben. Das Beispiel des Stürmers Ivica Olic zeigt jedoch, dass es sehr wohl Fälle gibt, in denen gegen die vertraglich vereinbarten Regeln verstoßen wird. Doch vielleicht macht gerade dies manchen Star, der sich dazu bekennt, so sympathisch. (KTAD) P