Montag, 27. März 2017, 23:00 Uhr

Emma Stone: Als Lesbe und Hundeschreck geht's 2017 weiter

Ein Oscar-Gewinn, und was dann? Emma Stone steckt mitten in neuen Projekten. Es geht zum Mond, in den Boxring und in die Wildnis. Und Miss Stone ist kaum wiederzuerkennen.

Emma Stone: Als Lesbe und Hundeschreck geht's 2017 weiter
Emma Stone spielt Billie Jean King in „Battle of the Sexes“ hier am Set in Los Angeles. Foto: Pacific Coast News/WENN.com

In der Musical-Romanze „La La Land“ wirbelte Emma Stone leichtfüßig und lächelnd über die Leinwand. Die Rolle der angehenden Schauspielerin Mia, die von der großen Karriere und Liebe träumt, brachte dem 28-jährigen Hollywood-Star den Oscar als beste Hauptdarstellerin ein. Mit dicker Brille und dunklem Pagenkopf ist Stone wenige Wochen nach der Trophäen-Gala kaum wiederzuerkennen.

Emma Stone: Als Lesbe und Hundeschreck geht's 2017 weiter
Foto: Pacific Coast News/WENN.com

In ihrem nächsten Film schlägt die zarte Darstellerin nämlich knallhart zu. In dem Tennis-Drama „Battle of the Sexes“ spielt sie die Sportlerin und Frauenrechts-Aktivistin Billie Jean King, die 1973 den Wimbledon-Champion Bobby Riggs herausforderte. Das Match, das die offen lesbische King in drei Sätzen gewann, ging als „Battle of the Sexes“ oder „Kampf der Geschlechter“ in die Sportgeschichte ein. Im September soll der Film in die US-Kinos kommen, also rechtzeitig für den nächsten Oscar-Wettbewerb.

Stone treibt die Verwandlungskünste noch weiter. Sie hat auch eine Rolle in dem Historiendrama „The Favourite“ über Intrigen am britischen Hof um 1700 unter der Regie des Griechen Yorgos Lanthimos („The Lobster“, „Dogtooth“) zugesagt. Für das Disney-Studio will sie danach als „Cruella“ zum Hundeschreck werden. In dem geplanten Spin-Off von „101 Dalmatiner“ wird Stone es Glenn Close nachmachen, die vor 20 Jahren als die grausame Modedesignerin Cruella De Vil glänzte, die Vierbeinern ans Fell geht. (Barbara Munker/Dpa/KT)