Dienstag, 28. März 2017, 9:04 Uhr

Donald Trumps Elternhaus für 2,1 Millionen Dollar verkauft

Der Preis für das Elternhaus des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump (70) ist rapide gestiegen. Für eine Millionensumme hat das Objekt jetzt einen neuen Liebhaber gefunden.

Donald Trumps Elternhaus für 2,1 Millionen Dollar verkauft
Ein Millionenobjekt und ein Stück Geschichte: Das Elternhaus von US-Präsident Donald Trump in Queens. Foto: Johannes Schmitt-Tegge

Das Einfamilienhaus mit fünf Schlafzimmern im eher etwas nobleren New Yorker Stadtteil Queens wurde am Donnerstag für 2,1 Millionen Dollar (etwa 2 Mio Euro) verkauft, wie die Immobilienfirma Paramount Realty am Montag zur Auktion mitteilte. Ein Investor hatte das 1940 im putzigen Tudorstil gebaute Fachwerkhaus nach Trumps Wahlsieg gekauft und nun mit einem Profit von mehr als 50 Prozent weiterverkauft, hieß es.

„Dieses Gut ist so viel mehr als eine Immobilie, es ist das Elternhaus des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten, und es ist ein Stück Geschichte“, sagte Unternehmenssprecherin Misha Haghani. In dem Haus (unten im Video gibt’s einen Spaziergang durch’s Haus) wohnten Trumps Eltern, als ihr Sohn 1946 geboren wurde. Donald war vier Jahre alt, als die Familie dann in ein stattlicheres Anwesen in derselben Nachbarschaft Jamaica Estates umzog.

Donald Trumps Elternhaus für 2,1 Millionen Dollar verkauft
Isaac Kestenberg hat acht Jahre in Trumps Elternhaus gewohnt. Foto: Johannes Schmitt-Tegge/Archiv

„Es ist eine tolle Wohngegend“, sagte Isaac Kestenberg der Deutschen Presse-Agentur im Januar, der acht Jahre in dem Haus lebte, bevor er es im Dezember verkaufte. Wegen der Trennung von seiner Frau und des Auszugs seiner Tochter sei das Haus für ihn allein zu groß.

Erst zwei Wochen nach seinem Einzug hatte Restaurant-Unternehmer Kestenberg von einer Nachbarin erfahren, dass Donald Trump, der zu dieser Zeit als Immobilien-Unternehmer bekannt war, einmal dort lebte. Eigentlich hatte Kestenberg es bereits im Oktober 2016 verkaufen wollen – am Tag der dritten und letzten TV-Debatte zwischen Trump und seiner demokratischen Gegnerin Hillary Clinton. Wegen des großen medialen Interesses verschob er den Verkauf aber bis nach der Wahl. (dpa/KT)