Mittwoch, 29. März 2017, 12:45 Uhr

Elton John bereut Zickenkrieg mit George Michael

Elton John ist „sehr verärgert“ über den Kleinkrieg mit George Michael. Die beiden Musik-Legenden stritten sich vor einigen Jahren heftig über Michaels wilden Lebensstil, was dazu führte, dass ihre Freundschaft zerbrach.

Elton John bereut Zickenkrieg mit George Michael
Foto: Charlie Steffens/WENN.com

Noch bevor sie sich wieder zusammenraufen konnten, verstarb Michael letztendlich am Weihnachtstag (25. Dezember). Wie der gemeinsame Freund der beiden, Paul Gambaccini, nun dem ‚Daily Mirror‘ verriet, habe diese Tatsache den ‚I’m Still Standing‘-Star verärgert zurückgelassen: „Elton war sehr traurig. Wir haben einige E-Mails deswegen ausgetauscht.“ Obwohl das Paar sich sogar für das Duett ‚Don’t Let the Sun Go Down on Me‘ im Jahre 1974 zusammentat, konnte Michaels Lebensstil die Freundschaft nicht aufrechterhalten.

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Nachdem John 2004 über Michael gesagt hatte, dass dieser „komisch drauf“ sei und ihm vorwarf, unter einer „tiefverwurzelten Traurigkeit“ zu leben, schoss der Wham!-Künstler in einem Interview zurück: „Elton weiß sehr wenig über mich, das ist Fakt. Alles, was er über mich weiß, hört er aus der Gerüchteküche der Schwulen-Szene. Er wird nicht glücklich sein, bis ich mitten in der Nacht an seine Tür klopfe und ihn um Hilfe bitte, damit er mich in die Entzugsklinik bringt. Das wird nicht passieren. Elton muss einfach seinen Mund halten und sich um sein eigenes Leben kümmern.

Nach dem Tod seines ehemaligen Freundes erklärte John vergangenen Monat in einem Radio-Interview: „Bei meiner Show möchte ich ihm Tribut zollen. Denn er war nicht nur ein guter Freund, sondern einer der brillantesten Songschreiber dieses Landes. Und definitiv einer der besten Sänger der Welt. Ich werde ihn sehr wegen seiner Musik vermissen, aber am meisten wegen seiner Menschlichkeit.“