Donnerstag, 30. März 2017, 13:32 Uhr

Bastian Schweinsteiger über seinen Spitznamen "Giorgio Armani"

Verrückter Start für Bastian Schweinsteiger in den USA. Nachdem er schon am Flughafen stürmisch empfangen worden war, ging es auch am Abend auf der Pressekonferenz zu seiner offiziellen Vorstellung beim MLS-Klub ‚Chicago Fire‘ unterhaltsam weiter.

Bastian Schweinsteiger über seinen Spitznamen "Giorgio Armani"
Foto: picture alliance/abaca

Diese fand auf einem Indoor-Fußballplatz statt und zusätzlich zu den Journalisten waren auch Fans zugelassen. Der Weltmeister erntete nicht nur beim Betreten der Bühne Applaus, sondern auch für einige seiner Antworten. Begleitet wurde er von seinem Vater, seiner Schwiegermutter und seiner Ehefrau Ana Ivanovic. Letztere wurde sogar von den Chicago-Bossen vorgestellt. Daraufhin legte ihr eine ‚Fire‘-Anhängerin einen Fan-Schal um.

Statt auf seinen Wechsel wurde Schweini als erstes auf seinen Spitznamen „Giorgio Armani“ angesprochen, den er von seinem Ex-Kollegen Anthony Martial bei ‚Manchester United‘ bekommen hat. „Vielleicht können Sie ja raten, woran das liegt“, antwortete er grinsend, während er auf seine Kleidung deutete und dann hinzufügte, dass er „den Kram von Giorgio Armani einfach sehr gern“ möge. Falls dieser also zuschaue, würde er sich gerne mal mit ihm treffen.

„Auch die gesamte Sponsorschaft des Klubs ist noch zu haben, Herr Armani!“, setzte Team-Manager Nelson Rodriguez nach und erntete daraufhin lautes Gelächter. Für den Gipfel des sonderbaren Abends sorgte allerdings ein Journalist. Dieser fragte Schweinsteiger, ob er denke, dass er mit ‚Chicago‘ Weltmeister werden könne und sorgte damit für Verwirrung auf dem Podium. Der 32-Jährige vergewisserte sich daraufhin, ob er die Frage richtig verstanden habe und konnte sein Schmunzeln nicht verbergen. Sein Klub-Boss beantwortete die Frage dann folgendermaßen: „Wir spielen nicht um die Weltmeisterschaft. Drehen wir die Frage doch einfach darauf, ob wir den US-Pokal gewinnen können.“ Ein möglicher Hintergrund für diese Frage könnte die Tatsache sein, dass die Amerikaner die Sieger ihrer Klubwettbewerbe im Baseball, Basketball, Football oder Eishockey großzügig als Weltmeister bezeichnen. In diesen Sportarten sind sie, im Gegensatz zum Fußball, auch konkurrenzlos.