Freitag, 31. März 2017, 8:40 Uhr

Christine Kaufmann: Trauerfeier

Christine Kaufmann wurde im engsten Kreis beerdigt. Die beliebte Schauspielerin (‘Stadt ohne Mitleid‘) war in der Nacht zum Dienstag im Alter von 72 Jahren ihrer Leukämie-Erkrankung erlegen.

Christine Kaufmann wurde beerdigt
Foto: Schultz-Coulon/WENN.com

Nun nahmen ihre Familie und Freunde im kleinen Kreis Abschied. Die Trauerfeier fand in der Münchener Benediktinerabtei St. Bonifaz statt. Ihr Bruder Hans-Günther Kaufmann sprach zu Beginn der Zeremonie unter Tränen von seiner geliebten Schwester: “Wir können Christine nicht mehr sehen, aber sie ist gewiss bei uns.“ Der Altabt der Abtei, Odilo Lechner, sagte begleitet von der Orgelmusik zu ‘Wir sind nur Gast auf Erden‘: “Christine Kaufmann suchte zu sich selbst zu kommen, zu sich selbst zu finden. Jetzt ist sie gut aufgehoben in der Welt Gottes.“

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An diesem bewegenden Tag, sorgte bei allen Gästen der rührende Brief ihrer Enkelin Lizzy, den ihre Zwillingsschwester Dido Sargent vorlas, für besondere Rührung. “Alles im Leben kann sich in Minuten verändern. Omi war eine so vollkommene, beeindruckende, kraftvolle Frau. Wir müssen jetzt lernen, ohne sie zu leben“, las sie die Worte ihrer in Amerika lebenden Schwester, die nicht an der Trauerfeier teilnehmen konnte.

Neben der Familie waren nur 23 engste Freunde der Schauspielerin anwesend. Unter ihnen TV-Moderatorin Nina Ruge. Nach der Zeremonie erklärte Christine Kaufmanns Bruder der ‘Bild‘: “Christine ist gut angekommen, ich spüre das. Und bin erleichtert. Christine wollte verbrannt werden. Ich werde jetzt mit Alexandra ein schönes Grab auf dem Westfriedhof in Nymphenburg aussuchen. Eigentlich wollte ich ihre Asche verstreuen lassen, aber dann gibt es ja keinen Platz, wo ihre vielen Freunde und Fans richtig Abschied nehmen können.“ Die Beisetzung soll Berichten zufolge im engsten Kreis stattfinden.