Montag, 03. April 2017, 8:59 Uhr

Carrie Fisher: "Rogue One" wie ein Liebesbrief

‚Rogue One‘ war ein Liebesbrief an Carrie Fisher. Gareth Evans, der Regisseur des ‚Star Wars‘-Spin-offs, hat nun verraten, wie sehr ihn der Tod der Schauspiel-Ikone tatsächlich mitgenommen hat. Den Film habe er sich seitdem nicht mehr angesehen.

Carrie Fisher: "Rogue One" wie ein Liebesbrief
Foto: Ray Garbo/WENN.com

Carrie Fisher starb im Dezember 2016, nachdem sie im Flieger von London nach Los Angeles einen Herzstillstand erlitten hatte. Doch bei den Fans und auch bei ihren Kollegen bleibt die Darstellerin der Prinzessin Leia unvergessen. Gegenüber ‚The Telegraph‘ verriet Evans: „Um ehrlich zu sein fühlt es sich einfach so an, als sei der ganze Film ein einziger Liebesbrief an Carrie gewesen. Was wir mit dem ganzen Film gemacht haben, gründet sich alles auf diesen Moment, an dem sie das Zepter in die Hand nahm und den Film gemacht hat, der uns als Kinder alle inspiriert hat.“

Auch der Regisseur selbst war ein großer Fan der Künstlerin. „Es ist so traurig. Ich habe immer gedacht, dass ich sie einmal treffen und mit ihr über den Film sprechen würde, aber ich habe sie niemals offiziell getroffen. Einmal lief sie am Set von ‚Episode VII‘ hinter mir vorbei, als ich gerade ein paar Crew-Mitglieder traf und ich hatte einen kleinen Fanboy-Aussetzer.“ Er verrät auch, dass die Produzentin Kathleen Kennedy ihr einmal Videomaterial von sich in ‚Rogue One‘ gezeigt habe und Carrie gar nicht erkannt habe, dass es Spezialeffekte waren. „Sie dachte wirklich, das seien Aufnahmen von ihr, die irgendwann mal gemacht wurden. Sie hat nicht gemerkt, dass es Computereffekte waren.“