Montag, 03. April 2017, 9:21 Uhr

"Sex and the City" und die Sache mit dem weißen Tutu

Sex and the City‚ ist auch heute noch eine absolute Kultserie. Die Großstadtabenteuer von Carrie, Samantha, Charlotte und Miranda haben viele Mädels- und Frauenabende gefüllt. Besonders berühmt ist das Intro, indem Sarah Jessica Parker in einem weißen Tutu durch die Straßen von New York tänzelt.

"Sex and the City" und die Sache mit dem weißen Tutu
Foto: Joseph Marzullo/WENN.com

Als sie von einem vorbeifahrenden Bus nass gespritzt wird, fällt ihr Blick auf ein Werbeplakat, auf dem sie zu sehen ist. Doch nun hat ‚Entertainment Weekly‘ verraten, dass es eine Alternativversion des Vorspanns gibt und das der eigentlich ganz anders geplant war. „Es gab zwei Outfits. Eines war das Tutu und das andere ein blaues Kleid, in dem Sarah Jessica nicht nass gespitzt wurde. Stattdessen stolpert sie, als sie die Werbung sieht“, verrät der Erfinder der Serie, Darren Star im Gespräch mit dem US-Magazin.

Diese Szene wurde im März 1998 auf der Fifth Avenue in der Nähe des Manhattan Plaza Hotels gedreht. Das ikonische Tutu jedoch hatte Kostümdesignerin Patricia Field für fünf US-Dollar in einem Showroom gefunden.

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Field war es dann auch, die gemeinsam mit Parker den Serienschöpfer überzeugen konnte, das Tutu zu wählen. „Es war sehr schwer für die Produzenten, das Tutu zu verstehen. Sarah Jessica und ich kämpften dafür und Darren sagte: ‚Okay, aber ich möchte andere Outfits zur Auswahl haben'“, erklärt die Designerin. Zum Glück, denn auch Star sieht heute die ganz spezielle Bedeutung der Ballettbekleidung. „Es war so eine brillante Wahl, weil Carrie auf gewisse Weise durch ihr Leben in New York tanzt.“