Mittwoch, 05. April 2017, 19:48 Uhr

Kelly Osbourne nach Diagnoseschock: "Zum ersten Mal hat jemand zugehört"

Kelly Osbourne war von der Diagnose, an Borreliose erkrankt zu sein, total schockiert. Vor 13 Jahren wurde die heute 32-Jährige von einer Zecke gebissen und hatte Jahre danach noch mit Schmerzen zu kämpfen.

Kelly Osbourne nach Diagnoseschock: "Zum ersten Mal hat jemand zugehört"
Foto: WENN.com

2013 wurde dann bei ihr Epilepsie diagnostiziert, nachdem sie einen Anfall erlitten hatte. Zunächst wurden ihr starke Medikamente verschrieben, die sie nach eigener Aussage aber wie ein „Zombie“ fühlen ließen. Deshalb suchte sie Hilfe von Alternativmediziner Philip Battiade, der auch schon die Multiple Sklerose (MS) ihres Bruders Jack behandelte. Über Philip verriet sie in ihren Memoiren ‚There Is No F***ing Secret: Letters From a Badass B***h‘, die zum Teil in der ‚US Weekly‘ veröffentlicht wurden: „Als ich Philip traf, versicherte ich ihm, dass ich seit Jahren keine Drogen genommen habe und dass ich dachte, ich hätte Borreliose. […] Zum ersten Mal hat mir jemand zugehört und ich wurde getestet. Das Ergebnis war positiv. […] Ich war erleichtert, dass ich endlich wusste, was los war, aber gleichzeitig war ich geschockt.

Anstatt einer Behandlung mit Antibiotikum unterzog sie sich in Deutschland einer zweiwöchigen Stammzellentherapie und erzählt weiter: „Ich habe endlich wieder Gefühle und Emotionen erfahren. Ich stand so lange unter dem Einfluss von Medikamenten, dass ich nicht mehr wusste, wie es ist, glücklich oder traurig zu sein.“

Weiter schreibt sie, sie könne nicht verstehen, warum einige berühmte Personen fälschlicherweise behaupteten, an Borreliose erkrankt zu sein: „Es scheint gerade in zu sein, diese Krankheit zu haben und ich bin es leid, Prominente zu sehen, die sich auf den Covers von Wochenmagazinen als Opfer darstellen. Da ich aus eigener Erfahrung weiß, wie schlimm […] es ist, weiß ich, wer es wirklich hat. Ich verstehe nicht, dass jemand denken kann, dass das Leben mit dieser Infektionskrankheit glamourös sein könnte.“