Samstag, 08. April 2017, 13:10 Uhr

Helmut Lotti: "Das Toupet wollte ich eigentlich nie tragen"

Vor seiner großen Comeback-Tour, die am 27. April startet, gesteht Helmut Lotti (47) zu, dass er sich von Vorgaben seines Managements „befreien“ musste. „Das Schwiegersohn-Image hat mich eingeengt. Das Toupet wollte ich eigentlich nie tragen. Ich habe es gehasst“, sagte der belgische Sänger in einem aktuellen Interview.

Helmut Lotti: "Das Toupet wollte ich eigentlich nie tragen"
Foto: Schultz-Coulon/WENN.com

Weiter erklärte der beliebte Schlagersänger gegenüber ‚Neuen Osnabrücker Zeitung‘: „Ich hätte gleich meine Grenze ziehen sollen. Irgendwann gab es einen Punkt, an dem Image und Musik immer weiter auseinandergegangen sind. Da habe ich die Reißleine gezogen. Ich bin jetzt, wie ich eigentlich bin.“

Auch mit seinem Künstlernamen hat Lotti lange gehadert: „Eine Frau aus Gent hatte mich damals im holländischen Fernsehen gesehen, wo ich als einziger Belgier Erfolg hatte. Sie bot mir einen Plattenvertrag an und sagte: ,Ab jetzt heißt du Helmut Lotti.‘ Ich fand es anfangs fürchterlich, denn mein Name Lotigiers wird nur mit einem ,t‘ geschrieben. Schon mein ganzes Leben versuche ich, das den Leuten zu erklären. Seitdem ich Lotti heiße, kann ich es völlig vergessen.“

Doch nicht nur sein berufliches, auch sein privates Leben hat der 47-Jährige nun ebenfalls neu geordnet. So habe er sich gerade von meiner Frau getrennt, „das Klavier steht noch in unserem Stadthaus in Antwerpen“, erzählte der sympathische Sänger in dem Gespräch. „Im Moment führe ich ein ganz ruhiges Leben. Er wohne nun allein auf dem Land in einem kleinen Haus auf einem 3000 Quadratmeter großen Grundstück. „Dort kann ich gut abschalten und gehe jeden Tag im nahen Wald spazieren.“

Helmut Lotti: "Das Toupet wollte ich eigentlich nie tragen"
Foto: WENN