Samstag, 08. April 2017, 12:28 Uhr

Ryan Reynolds genervt vom Vergleich von "Life" mit "Alien"

Ryan Reynolds macht Scherze darüber, den Film ‚Alien‘ gleich selbst neu zu verfilmen und sich selbst die Rolle der Sigourney Weaver zu geben. Der 40-jährige Schauspieler ist der Meinung, dass seine neue Science-Fiction-Saga ‚Life‘ der berühmten ‚Alien‘-Saga von Sir Ridley Scotts überhaupt nicht ähnlich wäre. Der einzige gleiche Bestandteil wäre das Hauptthema.

Ryan Reynolds und die Neuverfilmung von "Alien"
Ryasn Reynolds bei den Hasty Pudding Theatricals im Februar. Foto: Camille Maren/WENN.com

Er könnte sich selbst aber sehr gut vorstellen, den berühmten Part der Schauspielerin – die Rolle der Ellen Ripley – in einer weiteren ‚Alien‘-Verfilmung zu übernehmen. Dem Magazin ‚Heat‘ erklärt er: „Es geht nicht um Sigourney Weaver. Auch wenn ich selbst bestimmt eine sehr gute Ripley wäre. Ich bin groß und würde super in so einen mechanischen Roboter passen, wenn sie mir zeigt, wie es geht. Ja, das könnte passen.

Auf dem ständigen Vergleich von ‚Life‘ mit ‚Alien‘ will er es nicht sitzen lassen: „Es geht um keine außerirdischen, heißhungrigen Xenomorph-Raumschiffe und jeder schlachtet jeden. Die Kreatur in meinem Film versucht einfach nur zu überleben. Im Grunde genommen geht es darum, von Aliens entführt zu werden und darauf zu reagieren.“ Ryan ist der Meinung, dass sein Film für einen Sci-Fi-Film aus der Reihe schlägt.

Er sagt: „In diesem Genre ist es eine ganz andere Art von Film. Schon bei ‚Deadpool‘ habe ich gesagt, dass ich das Unerwartete mag. Darum sollte es bei der Kreativität in Filmen gehen, etwas Unerwartetes zu schaffen. Das sollte das Rückgrat sein – den Mut zu haben, dem Publikum etwas zu zeigen, was sie nicht erwarten. Bei ‚Life‘ gibt es keine Erwartungshaltung, nur weil mein Name in den Credits ist heißt das nicht, dass ich auf der sicheren Seite bin. Man weiß nicht, was passieren wird. Das macht für mich einen großen Reiz aus – als Schauspieler und als Zuschauer.“ (bang)