Sonntag, 09. April 2017, 12:05 Uhr

Berlin versucht, gegen Glücksspiele zu kämpfen

Viele Menschen spielen interessante und unterhaltsame Glücksspiele in ihrer Freizeit. Einige bevorzugen Casinos, wo man echte Karten in der Hand hält, Spielautomaten hebelt und sieht, wie sich das Roulette-Rad dreht. Andere sitzen gemütlich bei sich zu Hause, trinken Tee oder Kaffee, spielen in einem guten Online Casino ohne Download und haben viel Spaß dabei.

Berlin versucht gegen Glücksspiele zu kämpfen
Foto: WENN

Beide Varianten sind attraktiv und schenken den Spielern viele wunderbare Emotionen. Aber Casino-Spiele haben eben auch ihre Schattenseite. Obwohl es so spannend ist, in einem Casino zu spielen, entsteht trotzdem die Gefahr, spielsüchtig zu werden.

Das Problem der Spielabhängigkeit unter der Bevölkerung
Spielsüchtige Menschen können sich nicht kontrollieren, was sich auf die Person auch negativ auswirkt. Die Spieler, die solch ein Problem haben, verlieren meistens irgendwann ihre Arbeit und haben Probleme in der Familie. Das alles übt einen negativen Einfluss auf die ganze Gesellschaft aus. Aus diesem Grund sind Casinos und Glücksspiele in vielen Ländern verboten oder streng kontrolliert. Um das Problem der Spielabhängigkeit vorzubeugen, versucht die Landes-Regierung von Berlin gegen Casino-Spiele zu kämpfen.

Vergnügungssteuer
In Deutschland sind Casinos grundsätzlich erlaubt und diese Situation kann man auch kaum verändern. Zum Glück der Spieler gibt es in der Hauptstadt zahlreiche Spielhallen, wo sie ihre Lieblingsautomaten ausprobieren können. Trotzdem hat der Senat vor, den Kampf gegen Casino-Industrie zu beginnen. In Berlin waren Spielbank-Abgaben immer ziemlich hoch, und das wird sich in näherer Zukunft nicht ändern. Dieses Jahr betragen Vergnügungssteuer etwa 43 Millionen Euro. Dieselbe Zahl wurde auch im Vorjahr erreicht.

Neue Lizenzen sind in Kraft gesetzt
Es wurde erwartet, dass die Steuern in diesem Jahr auf 40 Millionen Euro sinken. Aber die Lizenzen vieler Spielhallen sind ausgelaufen, und der Senat hat neue Steuern in Kraft gesetzt. Die Regierung will  auf solche Weise gegen die Glücksspiel-Abhängigkeit kämpfen.

Die Anzahl der Geldspielautomaten in Berlin ist gesunken
Andere Maßnahmen, die gegen Glücksspielsucht angewendet wurde, ist die Reduzierung der Anzahl von Spielhallen. Ende 2015 gab es in Berlin 6611 Spielautomaten, und Ende 2016 sind nur 3871 Automatenspiele übrig geblieben. Insgesamt waren im selben Jahr noch 479 Spielhallen aktiv. Das heißt, dass seit 2015 56 Spielhallen geschlossen wurden. Wie die Regierung von Berlin erklärt, die Zahl der Glücksspielhäuser wurde reduziert, um die Spielsucht unter der Hauptstadtbevölkerung zu vermeiden.

Man kann mit Sicherheit behaupten, dass die Verhinderungspolitik von Berlin erfolgreich ist. Die Spielhallen werden gezwungen, zu schließen, und die Steuern bleiben stabil – das ist die Strategie der Regierung bei dem Kampf gegen Glücksspielabhängigkeit. (KTAD) P