Donnerstag, 13. April 2017, 8:43 Uhr

Brian May: Queen-Film soll nächstes Jahr kommen

Brian May verrät den Kinostart des Kinofilms über die Band Queen. Die Filmbiographie über die legendäre Band und ihren berühmten Frontmann Freddie Mercury ist fast abgedreht ist. Seit acht Jahren arbeiten die Macher bereits an dem Projekt.

Brian May: Queen-Film soll nächstes Jahr kommen
Frisuren wie aus einer anderen Zeit: Brian May mit Gattin Anita. Foto: WENN.com

Gegenüber dem ‚Daily Star‘ erzählt May: „Der Freddie-Film kommt… schneller als ihr vielleicht dachtet, nämlich nächstes Jahr.“ Der Queen-Gitarrist geht mit seiner Band im Sommer auf Nordamerika-Tour und wird dabei von Adam Lambert begleitet. Der Sänger ersetzte damals die Stimme von Mercury, als dieser 1991 im Alter von 45 an den Folgen von AIDS starb.

Der bereits sehnsüchtig erwartete Film stand zunächst unter keinem guten Stern. Die Rolle des Freddie sollte ursprünglich Sacha Baron Cohen übernehmen. Dieser stieg aber aufgrund von „künstlerischen Differenzen“ mit der Regie aus dem Projekt aus. Laut dem ‚Borat‘-Star wollen die übrigen Queen-Mitglieder, darunter Roger Taylor und John Deacon, in dem Film zeigen, wie die Band nach dem Tod des Leadsängers sich „stärker und besser“ weiterentwickelt hätte. Cohens Meinung nach interessieren sich die Zuschauer aber nicht dafür, wie es nach dem Tod von Mercury mit der Band weiterging.

May weist die Anschuldigungen des Schauspielers zurück. „Sacha war ein A****h. Wir hatten eine nette Zeit zusammen, in der wir Ideen gesammelt haben. Aber als er aus dem Projekt raus war, hat er Lügen verbreitet. Warum sollte er weg gehen und erzählen, dass wir keinen vielschichtigen Film machen wollen? Sind wir diese Art von Menschen, die sich jemals vor der Wahrheit gedrückt haben? Ich denke nicht.“

Die Rolle des Queen-Frontmanns spielt nun ‚Mr. Robot‘-Darsteller Rami Malek, während Bryan Singer die Regie übernimmt. Drehbuchautor ist der ‚Die Entdeckung der Unendlichkeit‘-Autor Anthony McCarten. Der Film wird von ‚GK Films‘, ‚New Regency‘ und ‚Fox‘ produziert.