Donnerstag, 13. April 2017, 22:19 Uhr

Preview "Bye By Man": Wenn der Sensemann kommt, ist es zu spät

Am 20. April wird das unsäglich Böse auf der Kinoleinwand zum Leben erweckt: Der Bye By Man – eine finstere Gestalt im schwarzen Mantel, eine Mischung aus „Schwarzer Mann“ und „Sensenmann“, die jeden heimsucht und tötet, der ihren Namen sagt oder ihn auch nur denkt. Alles nur Schauergeschichten oder doch ein Funken Wahrheit?

Preview "Bye By Man": Wenn der Sensemann kommt, ist es zu spät
Foto: Paramount

Der Bye By Man basiert auf einer Kurzgeschichte von Robert Damon Schneck, der sich auf paranormale Phänomene spezialisiert hat. Laut seiner Aussage liegt der düsteren und todbringenden Erscheinung eine Begebenheit zugrunde, die sein Studienfreund Eli erlebt hat. Demnach beschworen Eli und seine Freunde 1990 mit einem Ouija-Brett den Geist eines Mannes aus Louisiana herauf, der in den 1920er-Jahren sein Unheil trieb und mordete.

Schneck gesteht zwar, dass seine Nachforschungen die Geschichte nicht belegen können, die Schauergestalt allerdings viele Figuren vereint, die dem Bösen eine Gestalt geben.

Der „Sensenmann“ ist wohl die bekannteste Allegorie des Todes. Unter einer Kutte mit Kapuze verdeckt er den bis auf die Knochen verwesten Körper.

Seinen Ursprung hat das „Gevatter Tod“ genannte Todessymbol im Mittelalter und kann seitdem auf unzählige Auftritte in der Kulturgeschichte zurückblicken. Der Bye Bye Man verzichtet zwar auf die Sense, sein Erscheinen und seine entsetzliche Gestalt bedeutet aber ebenso den sicheren Tod.

Preview "Bye By Man": Wenn der Sensemann kommt, ist es zu spät
Foto: Paramount

Durch sein schreckliches Aussehen hat er nicht nur Ähnlichkeit mit „Gevatter Tod“, sondern auch mit einer weiteren Figur aus dem Mittelalter: dem weltweit gefürchteten „Schwarzen Mann“. Eine Überlieferung besagt, dass zu Zeiten der Pest ein schwarz gekleideter Mann von Haus zu Haus ging, um die Pesttoten zu holen. Im Kinderspiel „Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann“ wird der Mythos dieser Schauergestalt ebenfalls aufgegriffen und jagt uns noch heute Angst und Schrecken ein.

Im Englischen ist der „Schwarze Mann“ aus dem Kinderspiel der „Bogeyman“, eine mystische Kreatur, die unartige Kinder zu sich holt. Auch er ist schwarz umhüllt, versteckt sich in dunklen Ecken, unter dem Bett oder im Schrank und nährt sich von der puren Angst, dass er wirklich existiert.

Mit dieser Furcht spielt auch er: Nicht an ihn zu denken, damit er nicht erscheint, ist für seine Opfer eine grausame und schier unmögliche Aufgabe.

Preview "Bye By Man": Wenn der Sensemann kommt, ist es zu spät
Foto: Paramount

Aber so sicher wie uns der Gedanke am Ende einholt, wird uns auch der „Bye Bye Man“ ab 20. April im Kino heimsuchen. Sag es nicht! Denk es nicht! Oder er kommt näher und näher und näher, wie der neue Filmclip oben auf erschreckende Weise zeigt!

In den Hauptrollen: Douglas Smith, Doug Jones, Lucien Laviscount, Cressida Bonas, Michael Trucco, Jenna Kanell und Carrie-Anne Moss.