Donnerstag, 13. April 2017, 18:16 Uhr

Sylvester Stallone: Klage wegen "Demolition Man"

Sylvester Stallone verklagt ‚Warner Bros.‘ aufgrund eines Vertragsbruchs beim Film ‚Demolition Man‘. Die Hollywood-Ikone spielt neben Wesley Snipes und Sandra Bullock in dem Science-Fiction-Streifen aus dem Jahr 1993. Das Studio ‚Warner Bros.‘ soll absichtlich Gewinne des Films verheimlicht und Stallones Firma ‚Rogue Marble‘ somit nicht ausbezahlt haben.

Sylvester Stallone: Klage wegen "Demolition Man"
Foto: KIKA/WENN.com

Dem berühmten Hollywoodstudio wird vorgeworfen, bereits jahrelang auf dem Geld zu sitzen, das eigentlich ‚Rogue Marble‘ gehört. In der Klage steht: „Es behauptet ohne jegliche Begründung, dass die Firma von Stallone keinerlei Ansprüche auf die Gewinne hat. Als ein Vertreter von ‚Roge Marble‘ einmal nach einer Rechnung fragte, zierte sich ‚WB‘ zunächst und schickte dann einen gefälschten Brief mit der Behauptung, der Film habe umgerechnet ca. 61 Millionen Euro Verlust gemacht.“

Gegenüber dem ‚Hollywood Reporter‘ erzählt der 70-jährige Schauspieler, dass das Studio zunächst zu einem „Zweier-Gespräch“ gebeten habe, als es mit den Anschuldigungen konfrontiert wurde. Später wurde eine aktuelle Gewinnaufstellung erstellt und schließlich ein Scheck von umgerechnet 2,5 Millionen Euro ausgegeben. Angeblich habe der Film sein Defizit wieder ausgeglichen. Im Vertrag heißt es, dass Stallone 15 Prozent der Einnahmen zustünden, wenn der Film mindestens 114 Millionen Euro einnimmt.

Sollte ‚Demolition Man‘ über 183 Millionen Euro oder mehr einspielen, bekäme der Schauspieler auch höhere Prozentanteile. Der Thriller spielte tatsächlich mindestens 114 Millionen Euro ein, so dass ‚Rogue Marble‘ einen Anspruch auf die 15 Prozent hat. Nach 1997 erhielt der ‚Creed – Rocky’s Legacy‘-Darsteller jedoch keine Gewinnanteile mehr. 2015 gab ‚WB‘ bekannt, dass der Film angeblich Verlust gemacht habe und ihm deshalb kein Gewinn zustehe.