Freitag, 14. April 2017, 16:10 Uhr

Maria Voskania im Interview: Ein alter Hase auf der DSDS-Showbühne

Seit Beginn der aktuellen „Deutschland sucht den Superstar“-Staffel sticht eine heraus: Maria Voskania. Nicht nur durch ihre Professionalität, sondern auch durch ihre außergewöhnliche Geschichte. Denn Maria sammelte die letzten sieben Jahre Bühnenerfahrung als Backgroundsängerin von Helene Fischer. Nun will sie durch ihre Teilnahme bei „DSDS“ selbst mehr in den Vordergrund rücken. klatsch-tratsch.de sprach mit der diesjährigen Favoritin.

Maria Voskania im Interview: Ein alter Hase auf der DSDS-Showbühne
Foto: RTL

Du bist quasi ein alter Hase auf der Bühne und dir dürfte es leichter fallen als anderen Kandidaten auf der Bühne zu stehen oder?
Ich glaube, ich habe ein paar mehr Vorteile, gerade Kandidaten wie Noah gegenüber. Ich mache einfach schon länger Musik, aber auch ein paar der Anderen standen schon auf großen Bühnen. Viele denken, nur weil ich schon auf einer Tour war, dass ich nicht mehr aufgeregt bin. Aber es ist einfach echt was anderes wenn du irgendwo hinten im Background stehst und man einen anderen Künstler unterstützt. Es geht einfach um jemand, du stehst im Dunkeln und kannst dich etwas zurücklehnen. Aber selbst im Rampenlicht zu stehen ist echt noch etwas ganz anderes.

Du stehst als Backgroundsängerin auf der Bühne, bist nun bei „DSDS“ in der Top 10 und studierst auf Lehramt, wie bekommst du das alles unter einen Hut?
Ich habe nicht mehr viel zu machen in der Uni, muss jetzt aber auch ein Semester aussetzen, wegen „DSDS“. Ich möchte es auf jeden Fall zu Ende bringen, vor allem weil ich auch schon viele Jahre studiert habe. Ich bin kurz vorm Ende, mir fehlen zwei oder drei Kurse und dann bin ich durch. Singen bleibt meine Nummer Eins, aber ein Studium zur Sicherheit ist auf jeden gut.

Könntest du dir denn aber auch vorstellen in dem Beruf tatsächlich zu arbeiten?
Ich studiere Lehramt für die Hauptschule und ich könnte mir schon vorstellen auch darin zu arbeiten. Ich will gerne den Kindern helfen, denn ich war damals selbst auf einer Hauptschule und wenn mich damals meine Lehrer nicht so gepusht hätten, dann hätte ich mich auch einfach zurückgelehnt. Denn ich habe selbst in diversen Praktika erlebt, dass Lehrer den Hauptschülern oft sagen, na die können doch eh nichts. Das finde ich so traurig, die Kinder sollen sich nicht selbst aufgeben.

Dein Herz schlägt für Schlager, für ein junges Mädchen eigentlich meistens sehr ungewöhnlich. Wann hast du deine Liebe für die Musikrichtung entdeckt?
Das kam echt damals durch den Job bei Helene Fischer. Um ganz ehrlich zu sein hatte ich davor mit Schlager gar nichts am Hut. Ich kannte nur den Ballermannschlager. Natürlich war ich skeptisch, aber ich hab gesagt, ich schau mir das mal an, ich hatte ja nichts zu verlieren. Ich kam dann in die Band und habe dann erst gemerkt, was ich die Jahre über eigentlich verpasst habe. Es macht wahninnig Spaß, das Publikum ist sehr offen und herzlich und ich mag die ganze Atmosphäre. Die Musik macht einfach Spaß und ich bin ein positiver Mensch, deswegen passt das so gut zu mir. So habe ich den Schlager lieben gelernt. Schlager ist cool, es ist nicht mehr nur für Rentner, sondern auch Teenies hören das jetzt.

Maria Voskania im Interview: Ein alter Hase auf der DSDS-Showbühne
Foto: RTL/ Stefan Gregorowius

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