Samstag, 15. April 2017, 11:38 Uhr

DSDS-Frisurenkönig und Favorit Alexander Jahnke im Interview

Alexander Jahnke (29) ist der Sympathieträger der diesjährigen „DSDS“-Staffel und punktet durch eine gute Stimme und eine tolle Performance. Das Styling mit der 70er-Jahre-Frisur des Hannoveraner Groß- und Außenhandelskaufmanns kommt zwar bei seinen Fans gut an, aber die Jury, allen voran Dieter Bohlen, hat hier und da etwas an genau dieser Frise zu meckern. klatsch-tratsch.de sprach mit Alex vor der zweiten Entscheidungsshow heute Abend.

DSDS-Frisurenkönig und Favorit Alexander Jahnke im Interview
Chefjuror Dieter Bohlen mit Alexander Jahnke am ersten Set des Recalls. Foto: RTL / Stefan Gregorowius

Wie hast du die erste Live-Show empfunden?
Für mich war das ein riesiges Erlebnis, es ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich mache seit meinem 14. Lebensjahr Musik und natürlich denkt man immer, das wäre schon geil auf so einer großen Bühne zu stehen. Das war schon krass!

Ein großes Thema bei dir sind stets deine Haare. Nicht alle Jurymitglieder mögen deinen Look, nervt dich das ewige Thema schon?
Dadurch, dass dauernd über meine Frisur gesprochen wird, wird die ja schon zu meinem Markenzeichen gemacht. Ich habe aber gemerkt, dass ich meine Haare so langsam zumindest ein bisschen stutzen sollte. Das ist mir erst im Nachhinein aufgefallen, dass ich eine ordentliche Matte auf dem Kopf habe. Ich finde dadurch geht nämlich ein sehr wichtiger Teil in meinem Gesicht verloren und das sind meine Augen. Das ist als Musiker wichtig, auch ein wenig mit seinen Augen zu spielen. Deswegen müssen wir nun an meinen Haaren arbeiten.

DSDS-Frisurenkönig und Favorit Alexander Jahnke im Interview
Die 70er lassen grüßen: Alexander Jahnke. Foto: RTL / Stefan Gregorowius

Also bist du tatsächlich bereit der Jury-Meinung zu folgen und deine Haare zu schneiden?
Ich glaube nicht, dass ich sie jemals kurz tragen werde, das ist auch gar nicht mein Stil, lang werden sie immer sein. Aber man kann natürlich am Schnitt noch etwas feilen. Ich bin offen und wir haben ein tolles Stylistenteam und die haben gewisse Visionen. Und ich habe gesagt, wenn du wirklich was im Kopf hast, was zu meinem Gesicht passt, ich bin offen für alles. Ich möchte nur einfach ein bisschen mir selbst treu bleiben und die Länge gehört einfach zu mir, so trage ich das jetzt schon seit zehn Jahren.

Unter den männlichen Kandidaten gehörst zu den Favoriten, ist das ein komisches Gefühl?
Ich hab das noch gar nicht so mitbekommen, dass ich einer der Favoriten sein soll. Vielleicht ist es auch das Ding, dass ich sowas auch gar nicht an mich heranlasse. Ich konzentriere mich auf den Moment. Bei uns geht es ja direkt weiter mit Songs lernen, Melodie lernen und so weiter. Wir arbeiten immer weiter und ich versuche das Drumherum auszublenden.


Du hast gesagt du machst seit vielen Jahren bereits Musik, warum hast du nun den Gang in eine Castingsendung gewagt?
Als Musiker ziehst du immer andere Optionen in Betracht. Du beginnst zu singen und ich bin ein Mensch der versucht erst mal etwas alleine auf die Beine zu stellen. Für mich war das Thema Castingshow zwar immer mal ein Thema gewesen, aber ich habe zuerst versucht mich alleine durchzukämpfen. Aber „DSDS“ hatte ich schon immer im Hinterkopf und deswegen hatte ich mich jetzt einfach mal beworben. Ich nehme das Leben wie es kommt.

Welche Musik hörst du privat und wo würdest du dich selbst musikalisch einordnen in der Zukunft?
Eigentlich bin ich ein Mensch der es schneller und härter mag und meine Herzensmusik ist eigentlich amerikanischer College-Punk, so in die Richtung Blink 182. Das ist eigentlich meine heimliche Leidenschaft. Aber selber sehe ich mich als Singer-Songwriter. Deutsche Popmusik! Man muss sich selbst auch einfach gut einschätzen können, was man als Sänger am besten leisten kann. Ich schreibe selber deutsche Songs und deswegen ist das natürlich auch mein Ding.

Alle Infos zu „Deutschland sucht den Superstar“ im Special bei RTL.de: http://www.rtl.de/cms/sendungen/superstar.html