Samstag, 15. April 2017, 15:33 Uhr

Tom Schilling wollte ganz was anderes werden

Tom Schilling ist in dem deutschen Kino und bei mehrteiligen TV-Projekten längst zu einer festen Größe geworden. Mit seinem Schauspiel überzeugt er Fans wie Kritiker. Dabei wollte der junge Star ursprünglich einen anderen Berufsweg einschlagen.

Tom Schilling wollte ganz was anderes werden
Immer eine Spur zu ernst: Tom Schilling. Foto: AEDT/WENN.com

Zuletzt überraschte der 35-Jährige dreifache Vater als Sänger und nun offenbarte er eine weitere Leidenschaft: Der Ost-Berliner kann nämlich auch sehr gut malen! Ursprünglich wollte er nämlich zunächst mit dieser Kunst seinen Lebensunterhalt verdienen. Seine Kunstlehrerin schätzte sein Talent – deswegen wollte der Schauspieler („Oh Boy“, „Unsere Mütter – unsere Väter“) eigentlich Maler werden: „Das war der einzige ernsthafte Berufswunsch, den ich in meiner Jugend hatte“, so Schilling gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Schilling sei schon mit zwölf Jahren in Museen gegangen, verriet der Sohn zweier Kartografen. Er habe Bilder aus den Katalogen abgemalt und in der Volkshochschule Malklassen besucht. „Das habe ich neben der Schauspielerei gemacht und eigentlich gedacht, dass es später am ehesten darauf hinauslaufen würde.“ Irgendwann sei dann aber die Schauspielerei so ernsthaft geworden, dass sie seinen eigentlichen Berufswunsch überholt habe.

Am 21. April erscheint Schillings erstes Singer-Songwriter-Album – übrigens mit einem „Seestück“ von Gerhard Richter auf dem Cover. Und irgendwie finden wir, dass seine Art zu singen, durchaus an Hildegard Knef erinnert. Aber: Im Interview mit dem Magazin „Neon“ verriet er jüngst, wieso er den australischen Musiker Nick Cave verehrt.

Seine Liebe galt vor allem der Platte „Your Funeral … My Trial“, die er als 13-Jähriger entdeckte: „Schon nach den ersten Takten war ich wie weggeblasen. So etwas Düsteres und Melancholisches hörte ich zum ersten Mal. Es waren Songs aus einer anderen Welt.“ (dpa/KT)

Tom Schilling wollte ganz was anderes werden
Foto: Embassy Of Music