Samstag, 15. April 2017, 16:01 Uhr

In Trauer: "Ohne Toby Smith hätte es kein Jamiroquai gegeben"

In den 90ern feierte die Band Jamiroquai, die gerade wieder ein neues Album aufgelegt hat, ihre größten Erfolge. Dazu trug auch ihr ehemaliger Keyboarder Toby Smith bei. Kürzlich ist er überraschend verstorben. Nun widmet ihm der Band-Frontmann einen Nachruf.

In Trauer: "Ohne Toby Smith hätte es kein Jamiroquai gegeben"
Foto: IPA/WENN.com

Ohne Toby Smith hätte es kein Jamiroquai gegeben – so hat Jay Kay (47), der Frontmann der britischen Acid-Jazz-Band, nun seinen kürzlich verstorbenen, ehemaligen Keyboarder gewürdigt. Smith starb der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge am Dienstag im Alter von 46 Jahren. In einem Nachruf auf der offiziellen Facebook-Seite der Band würdigte Kay den Einfluss des Keyboarders, der von 1992 bis 2002 zu Jamiroquai gehörte. In dieser Zeit feierte die Gruppe ihre bislang größten Erfolge. Den internationalen Durchbruch schaffte die britische Band 1996 mit dem Album „Travelling Without Moving“.

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Pubblicato da Jamiroquai su Venerdì 14 aprile 2017

Smiths Musik sei von einer „erstaunlichen Alchemie in der Akkord-Struktur, Vollendetheit im Timing und scheinbar mühelosen und virtuosen Solos“ geprägt, schrieb Kay.

Woran Smith genau starb, war zunächst nicht bekannt. Er habe bis zuletzt gegen eine „unersättliche“ Krankheit gekämpft, hieß es am Freitag auf der Facebook-Seite von Jamiroquai. Laut TMZ litt er aber seit Jahren anscheinend unter Krebs. (dpa/KT)