Sonntag, 16. April 2017, 11:06 Uhr

Radiohead: Peinliches Drama beim Coachella-Festival

Radiohead hatten große Probleme. Die englischen Rocker mussten beim diesjährigen Coachella-Festival gleich zwei Mal die Bühne verlassen. Grund waren technische Probleme mit der Sound-Anlage. Es war das dritte Mal, dass die erfahrenen Musiker den Lead-Act beim Festival in der kalifornischen Wüste bildeten.

Radiohead: Peinliches Drama beim Coachella-Festival
Foto: WENN.com

Doch dieses Jahr lief eben alles anders als geplant. Die Band rockte zwar wie gewohnt ab, nur leider konnten die Fans davon nichts hören. Vor allem Frontmann Thom Yorke war so in seinem Element, dass er aufgrund der Stöpsel in seinem Ohr nicht mitbekam, dass er im wahrsten Sinne des Wortes für sich alleine sang.

Bei dem Song ’15 Step‘ brach der Ton dann vollkommen weg und die Band verließ die Bühne. Nachdem sie kurze Zeit später zurückgekehrt waren, endete die Performance beim Song ‚Let Down‘ erneut abrupt. Thom Yorke nahm es einigermaßen gelassen und sagte den Fans: „Ich würde euch gerne einen Witz erzählen, um die Stimmung aufzubessern. Aber das ist Radiohead, also sch*** drauf.“

Stattdessen spielte die Band einige Solo-Einlagen ohne Sound-Unterstützung. Coachella ist eines der bekanntesten Festivals weltweit und eigentlich für seine besonders gute Organisation bekannt. Mit dem diesjährigen Patzer reihen sich die Veranstalter allerdings in eine ganze Pannenreihe bei Großevents in den vergangenen Monaten ein. Zuletzt kam es bei den ‚Oscars‘ zur Bekanntgabe der falschen Preisträger. Und auch bei den ‚Grammys‘ gab es Probleme mit dem Ton.