Montag, 17. April 2017, 11:10 Uhr

Gaby Köster: So sehr hat ihre Familie gelitten

Das bewundernswerte „Stehauf-Frauchen“ Gaby Köster spricht in seltener Offenheit über das Leiden ihrer Familie nach ihrem verheerenden Schlaganfall. Mittlerweile sind neun Jahre vergangen, seit die deutsche Komikerin einen Schlaganfall erlitten hatte.

Gaby Köster: So sehr hat ihre Familie gelitten
Gaby Köster und Schauspielerin Anna Schudt. Foto: RTL/ Wolfgang Ennenbach

Doch es sind auch neun Jahre, die ihrer Familie wohl nie aus dem Kopf gehen werden. In dem am Freitagabend ausgestrahlten RTL-Spielfilm ‘Ein Schnupfen hätte auch gereicht’ wurde ihr Leben von 2007 bis heute dargestellt Leicht fiel es ihrer Familie jedoch nicht, sich den Streifen anzuschauen, wie die 55-Jährige im Interview mit der Hamburger Illustrierten ‘Stern’ verriet: „Mein Sohn schluchzte zwischendurch. Und mir war fürchterlich zumute, weil ich durch den Film gesehen habe, was das für meine Familie bedeutet hat.“

Trotz alledem ist die tapfere Blondine optimistisch gestimmt, wie sie in der RTL-Doku ‘Sonnig geht immer’ bewies: „Alle Probleme sind ein Furz im Universum. Auch mein Eigenes. Ich lebe noch – alles ist wunderbar.“

Gaby Köster: So sehr hat ihre Familie gelitten
In der TV-Dokumentation erzählte Gaby Köster hautnah und aus ganz persönlicher Perspektive, wie sie mit ihrem Schicksalsschlag umgegangen ist und wie sie die letzten Jahre erlebt hat. Foto: RTL

In dem neuen Film spielt Anna Schudt die Rolle der Gabi Köster. Die Schauspielerin sei „nach jedem Drehtag unendlich glücklich“ gewesen, wieder aufstehen und nach Hause gehen zu können. „Das ist eins der Dinge, über die ich mich anfangs geärgert habe: dass ich das nicht so geschätzt habe“, erklärt Köster dazu. Nach ihrem Schlaganfall musste die Komikerin erst wieder laufen lernen: „Ich habe mir das gleich nach dem Koma gesagt, als ich hirnmäßig noch in Watte war: Scheißegal, was passiert, du gehst hier zu Fuß wieder raus!“