Donnerstag, 20. April 2017, 10:29 Uhr

Til Schweiger: Sieg beim Kampf ums Leitungswasser

Stsrproduzent Til Schweiger wehrt sich. Der Schauspieler sorgte Anfang des Jahres mit seinem Wasser-Skandal für Schlagzeilen. Grund war ein Bericht der ‘Hamburger Morgenpost‘ über das in Schweigers Hamburger ‘Barefood Deli‘ angebotene Leitungswasser. Nun zwang der 53-jährige Star die Zeitung zu einer Gegendarstellung. Aber nicht irgendwo versteckt im Blatt.

Til Schweiger: Sieg beim Kampf ums Leitungswasser
Foto: Becher/WENN.com

Auf der Titelseite wurde er am Mittwoch (19. April) mit den Worten zitiert: “Ich verkaufe nicht das teuerste Leitungswasser in Hamburg.“ Das ließ die ‘MoPo‘ jedoch nicht unkommentiert und konterte unter der Gegendarstellung in riesigen Lettern: “Lieber Til Schweiger, Sie haben recht. (…) Sie verlangen nur 4,20 für einen Liter Wasser aus dem Hahn, der eigentlich 0,4 Cent kostet. Aber immerhin: Nach unserer Berichterstattung haben Sie Ihre Speisekarte um den Hinweis ergänzt: ‘fein gefilftertes Hamburger Trinkwasser‘. Das ist doch schon mal ein Fortschritt.“

Die Reaktion des Schauspieles via Facebook folgte prompt: “Was für ein schöner Tag! Die ‚Hamburger Morgenpost‘ musste eine gerichtlich verfügte Gegendarstellung zu ihrer dämlichen Watergate-Geschichte abdrucken! Nicht auf Seite 7, sondern auf der Titelseite! Grosse Freude! Das macht Spass! Die wird auch nicht getrübt durch den beigefügten läppischen, kleingeistigen Kommentar dazu …“

Post von Til Schweiger – und unsere Antwort.

Pubblicato da Hamburger Morgenpost su Martedì 18 aprile 2017

Die Meinungen von Schweigers Gastro-Kollegen über den Watergate gehen derweil auseinander. Sternekoch Tim Raue betonte im ‘Bild‘-Interview: “Das Leitungswasser wird in meinem Restaurant nicht aufbereitet, deshalb bekommt es der Gast umsonst.“ Genauso hält es auch Tim Mälzer. Restauranttester Christian Rach meint dagegen: “Ich verstehe die gesamte Aufregung nicht. Til Schweiger hat auf den ‘MoPo‘-Artikel die richtige Antwort gegeben. In meinen Augen alles nachvollziehbar und korrekt.“ Auch Frank Rosin betonte: “Wasser darf ruhig auch etwas kosten(…) Til hatte mir das Konzept auch mal vorgestellt. Und es ist gut.“