Freitag, 21. April 2017, 9:27 Uhr

Clint Eastwood dreht Film über Attacke im Thalys-Zug

In seinem neuen Thriller geht um eine vereitelte Terrorattacke und wieder um eine wahre Geschichte. Clint Eastwood steht für eine neues Drama als Regisseur hinter der Kamera. An Aufhören denkt er auch mit 86 gar nicht.

Clint Eastwood dreht Film über Attacke im Thalys-Zug
Foto: Apega/WENN.com

Der Altmeister packt als nächstes Regieprojekt die wahre Geschichte einer vereitelten Terrorattacke an. Der Oscar-Preisträger werde für das Studio Warner Bros. die Buchvorlage „The 15:17 To Paris“ verfilmen, wie die Branchenblätter „Variety“ und „Hollywood Reporter“ berichteten.

Es geht um einen Vorfall im August 2015 an Bord eines Hochgeschwindigkeitszuges auf dem Weg von Amsterdam nach Paris. Drei amerikanischen Freunden war es mit Hilfe zwei anderer Passagiere gelungen, einen 26-jährigen, mit einer Kalaschnikow bewaffneten Angreifer aus Marokko zu überwältigen, als dieser auf Zuginsassen schießen wollte. Die Soldaten Spencer Stone und Alek Skarlatos sowie der Student Anthony Sadler wurden danach in Frankreich und in den USA als die „Thalys-Helden“ groß gefeiert. 553 Passagiere saßen damals in dem Zug.

Clint Eastwood wolle nun die Darsteller aussuchen und noch in diesem Jahr mit dem Dreh beginnen, heißt es. Zuletzt hatte der Regisseur mit dem Drama „Sully“ die wahre Geschichte eines Piloten (Tom Hanks) erzählt, dem 2009 auf dem New Yorker Hudson River eine spektakuläre Notwasserung gelungen war. Davor drehte er das Drama „American Sniper“ über den hochdekorierten US-Scharfschützen Chris Kyle. (dpa/KT)