Mittwoch, 26. April 2017, 18:40 Uhr

Orlando Bloom hatte Angst um das "andere große Teil an" ihm

Orlando Bloom fürchtete beim Dreh seines neuesten Streifens um seine Männlichkeit. Der 40-jährige Schauspieler ist im neuen Actionthriller ‚Unlocked‘ zu sehen. Bei einer Szene wird er von einem Rottweiler attackiert. Wie in den meisten seiner Filme drehte er seine Stunts selber. Doch die Hundeszene war das Schlimmste, was er je machen musste.

Orlando Bloom hatte Angst um das "andere große Teile an" ihm
Foto: WENN.com

Er fürchtete, sein bestes Stück könne von dem Tier gebissen werden. Im Interview mit Nick Grimshaw in der ‚BBC Radio One Breakfast Show‘ erzählt er: „Es war ein sehr großer Hund, der sich auf mich geworfen hat. Der Hundeführer sprach nicht wirklich Englisch und er war sehr locker, nach dem Motto „behalte deine Hände einfach bei dir“. Ich hatte nur eine Pappe, um meinen Arm zu schützen. Der Hund schüttelte mich wie ein Verrückter und hatte den Karton fest im Griff.“

Eigentlich sei er Hundeliebhaber. „Aber ich hatte so Panik. Ich dachte mir, was wenn [der Hund] meine Arme verfehlt und etwas anderes erwischt. Es gibt andere große Teile an mir. Es war so beängstigend. Wir drehten die Szene ein paar Mal und irgendwann sagte ich mir, genug!“

Bloom spielt an der Seite von Noomi Rapace, die er als „liebenswert“ beschreibt. Michael Apted führt Regie. In der Geschichte droht ein Biowaffen-Anschlag auf London. Eine CIA-Agentin und ihr britischer Kollege vom MI5 versuchen gemeinsam die Attacke verhindern. Bloom lehnte zunächst die Rolle des MI5-Agenten ab. „Der Typ erschien auf dem Papier so verklemmt und uninteressant.“ Um ihn schließlich doch noch umzustimmen, gab Adept ihm die Möglichkeit, den Charakter umzuschreiben. „Ich sehe ihn als ehemaligen und aggressiven Militärsoldaten, der wahrscheinlich die meiste Zeit in Crackhöhlen verbringt. (…) Aber als er einen Auftrag zu erfüllen hat, gibt er alles, egal was es kostet. Am Ende des Films wird er dann ja auch von einem Hund gefressen.“