Mittwoch, 26. April 2017, 20:16 Uhr

Pippa Middleton: Hochzeit doch nicht so privat?

Mitglieder der Gemeinde könnten nach den Richtlinien der Church of England die Hochzeit von Pippa Middleton besuchen.
Die 33-jährige Schwester von Catherine, der Herzogin von Cambridge (alias Kate Middleton), soll nächsten Monat den Bund der Ehe mit ihrem Verlobten James Matthews schließen.

Pippa Middleton: Hochzeit doch nicht so privat?
Foto: FameFlynet/WENN.com

Nach kürzlich veröffentlichten Vorgaben der Kirche sollen angeblich alle Mitglieder der Gemeinde dazu „berechtigt“ sein, an der prunkvollen Zeremonie teilzunehmen. Dies bedeutet, dass jeder, der in dem Dorf Englefield wohnt und Mitglied der Gemeinde der St Mark’s Church ist, an dem großen Tag von Pippa und James als Gast zugelassen werden könnte.

„Eine Ehe ist eine öffentliche Zeremonie, die zumindest allen Gemeindemitgliedern berechtigt, beizuwohnen, so lange es Sitz- oder Stehplätze gibt. Es sei denn, es entstehe eine Frage der Sicherheit“, so die Richtlinien der Kirche, die der ‚Daily Telegraph‚ erhalten hat. Stephen Borton, der Vorstand des Fakultätsbüros des Erzbischofs von Canterbury, erklärte der Zeitung außerdem, dass die Öffentlichkeit das „absolute Recht“ habe, die Zeremonie zu besuchen.

„Ehen sind keine private Veranstaltung, sie sind öffentlich“, erklärte er. „Es ist eine Gemeindekirche und wenn irgendeines der Gemeindemitglieder oder irgendjemand von der Wählerliste daran teilnehmen möchte, können sie ihnen das gesetzlich nicht verweigern. Natürlich bezieht sich das nicht auf die Presse oder Leute von außerhalb.“ Die Hochzeit soll am 20. Mai stattfinden und die Royals, darunter Herzogin Catherine, Prinz William und ihre beiden Kinder, Prinz George und Prinzessin Charlotte, werden als Gäste erwartet.