Freitag, 28. April 2017, 15:28 Uhr

Charts der Woche: Adel Tawil ganz oben

Seine „Lieder“ hallten 70 Wochen durch die Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Nun stellt Adel Tawil seine zweite Solo-Platte vor, auf der alles „So schön anders“ ist. Der Berliner singt über persönliche Höhen und Tiefen der vergangenen Zeit und hat mit Youssou N’Dour, KC Rebell und MoTrip namhafte Feature-Gäste im Gepäck. In der aktuellen Hitliste nimmt Tawil auf dem Thron Platz und verscheucht Ed Sheeran („÷“) an die zweite Stelle.

Charts der Woche: Adel Tawil ganz oben
Foto: Universal Music

Singer-Songwriterin Alexa Feser wohnt ebenfalls in Berlin, hat sich aber vorgenommen, bei jedem neuen Album in einen anderen Stadtteil zu ziehen. Sie zählt „Zwischen den Sekunden“ auf Rang drei.

In der über 20-jährigen Geschichte der Söhne Mannheims erreichte bislang jede LP die Top 10 – auch „MannHeim“ macht da keine Ausnahme. Die aus über einem Dutzend Mitglieder bestehende Kombo um Xavier Naidoo, die wie Adel Tawil und Alexa Feser im Frühjahr durch die Lande tourt, steigt auf Position sechs ein.

Rap-Newcomer Bausa will hoch hinaus und errichtet sein „Dreifarbenhaus“ an zehnter Stelle. Auch zwei neue Soundtracks finden den Weg in die Charts, und zwar „Guardians Of The Galaxy Vol. 2: Awesome Mix Vol. 2“ (41) sowie „Soy Luna: La Vida Es Un Sueno (Staffel 2, Vol.1)“ (62).

Nach 15 aufeinander folgenden Nummer-eins-Platzierungen legt Ed Sheeran („Shape Of You“) im Single-Ranking eine Verschnaufpause ein. Er übergibt das Zepter an Luis Fonsi feat. Daddy Yankee („Despacito“). Erstmals seit Michel Telós „Ai Se Eu Te Pego!“ steht damit wieder ein Latin-Song an der Spitze. Burak Yeter feat. Danelle Sandoval („Tuesday“) schnappen sich Bronze.

Das Rennen um den höchsten New Entry entscheidet Shawn Mendes („There’s Nothing Holdin‘ Me Back“, 15) für sich. KC Rebell & Summer Cem („Nicht jetzt“) machen auf Rang 20 schon mal Stimmung für ihr im Juni erscheinendes Kollabo-Album.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.