Samstag, 29. April 2017, 15:28 Uhr

Kultserie "Roseanne" soll zurückkehren

„Roseanne“ war in den 1980er und 1990er Jahren eine der beliebtesten US-amerikanischen Sitcoms – nun sollen davon neue Folgen entstehen.

Kultserie "Roseanne" soll zurückkehren
Foto: Michael Wright/WENN.com

Die US-Sitcom (der Begriff kommt vom „Herumsitzen“ und Comedy) die ab 1988 fast zehn Jahre lang zu den erfolgreichsten Comedy-Serien zählte, soll neu aufgelegt werden. Wie die US-Branchenblätter „Variety“ und „Hollywood Reporter“ berichteten, sollen von der Originalbesetzung bereits Roseanne Barr, John Goodman und Sara Gilbert an Bord sein. Die geplante achtteilige Serie werde derzeit mehreren Sendern angeboten, heißt es. Barr (64) spielte in „Roseanne“ an der Seite von Goodman (64) die übergewichtige Mutter einer Großfamilie. Die Connors sind eine Familie aus der amerikanischen Unterschicht.

Der Erfolg der Serie: Sie sind immer laut, hin und wieder arbeitslos und leben nur knapp über dem Existenzminimum. Roseannes Humor ist schonungslos und beleidigend. Die Serie und ihre Darsteller wurden mit Emmys und Golden Globes ausgezeichnet.

Barr hatte sich nach ihrer Fernseh-Karriere der Politik zugewandt und forderte unter anderem die Legalisierung von Marihuana. John Goodman spielte weiter in zahlreichen Filmen und Serien, unter anderem ‚West Wing‘ oder ‚Argo‘. Der Schauspieler spielte zuletzt in ‚Patriots Day‘, der sich mit den Bostoner Marathon Bombenattentate aus dem Jahr 2013 auseinandersetzt. Er spielt laut ‚Variety‘ die Rolle von Ed Davis, der die Attentäter mit mehreren Vollzugsbehörden verfolgte und festnahm. Seine Figur Dan starb eigentlich in der letzten Folge von ‚Roseanne’… (dpa/Bang)