Samstag, 29. April 2017, 20:09 Uhr

Preview: 5 Frauen, knisternde Erotik und eine Männer-Leiche

In seinem außergewöhnlichen Regiedebüt vor der Traumkulisse Südfrankreichs lässt Bestsellerautor Olaf Kraemer (Uschi-Obermaier-Film „Mein wildes Leben“) die titelgebenden fünf Frauen in einem aufregenden Wochenende voller Erotik und menschlicher Abgründe die Tiefen ihrer Freundschaft ausloten.

Preview: 5 Frauen, knisternde Erotik und eine Männer-Leiche
Foto: Weltkino

Dabei kann er sich voll auf seinen frischen Cast um Julia Dietze (Iron Sky) und Odine Johne verlassen, der die Bezeichnung Frauenpower in jeder Hinsicht rechtfertigt. In weiteren Hauptrollen  Anna König, Korinna Krauss, Kaya Marie Möller. Am 4. Mai 2017 startet das deutsch-französische Drama auch in den hiesigen Kinos.

Und darum geht’s: Marie, Anna, Ginette, Nora und Stephanie sind Freundinnen seit Kindertagen. Wie jeden Sommer treffen sich die fünf Frauen auf dem südfranzösischen Landgut von Maries Eltern, um ein ganzes Wochenende nur unter sich zu sein.

Doch ihr Wiedersehen wird gleich in der ersten Nacht gestört von einem Unbekannten, der ins Haus einbricht. In einem Moment des Überschwangs geschieht ein Unglück und so stehen die Freundinnen am nächsten Morgen vor einer Leiche, die sie möglichst unauffällig verschwinden lassen müssen.

Als schließlich ein attraktiver Fremder auftaucht, der behauptet seinen Bruder zu suchen, wird die Freundschaft der Frauen auf eine harte Probe gestellt.

Preview: 5 Frauen, knisternde Erotik und eine Männer-Leiche
Foto: Weltkino

Autor und Regisseur Olaf Kraemer sagte über die Geschichte mit Collin McMahon beim Münchener Filmfest: „Ein Mann taucht auf und der exotische Eindringling wird im Laufe der Handlung immer mehr zur Projektionsfläche der unterdrückten Aspekte der jeweiligen Figuren. Mit sexueller Begierde, Erlösungswunsch, Hass und Menschenverachtung reagieren sie auf das Fremde, das sie und ihn in eine unausweichliche und verhängnisvolle Enge treibt. Mich hat einfach interessiert, wie weit sie gehen werden, um ihre völlig unterschiedlichen Realitäten und Lebensauffassungen zu verteidigen und zu wahren. Ich war dann auch erstaunt wie die Schauspielerinnen mit dieser Gewalt umgegangen sind.“

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Foto: Weltkino