Dienstag, 02. Mai 2017, 9:12 Uhr

Romy Schneider: Grab bei Paris geschändet

Die Filmlegende Romy Schneider starb vor 35 Jahren mit nur 43 Jahren in Paris. Nun wurde laut einem Medienbericht ihr Grab geschändet. Die Hintergründe bleiben vorerst unklar.

Romy Schneider: Grab bei Paris geschändet
Schauspielerin Romy Schneider (1974). Foto: Rauchwetter

Das Grab der österreichichen Filmlegende in dem Örtchen Boissy-sans-Avoir westlich von Paris ist einem Bericht zufolge geschändet worden. Ein Unbekannter oder mehrere Unbekannte hätten auf dem Friedhof vermutlich am vergangenen Wochenende den Grabstein verrückt und damit die Gruft geöffnet. Das Grab sei nach einem erstem Eindruck nicht beschädigt worden, berichtete die Nachrichtenagentur AFP am Montag unter Berufung auf Ermittlerkreise. Der zuständigen Präfektur des Départements Yvelines lagen auf Anfrage zunächst keine Informationen vor.

Die in Wien geborene Schneider war nach schweren Schicksalsschlägen am 29. Mai 1982 im Alter von nur 43 Jahren an Herzversagen gestorben. Zuvor war 1981 ihr 14 Jahre alter Sohn tödlich verunglückt, als er versuchte einen Zaun zu überwinden. Dabei war er von einer Metallspitze aufgespießt worden.

Als junge Frau war sie mit der „Sissi“-Filmtrilogie bekanntgeworden. Sie verkörperte damals die österreichische Kaiserin Elisabeth (historisch Sisi). In Frankreich gelang „La Schneider“ der Wandel zur gefeierten und ausgezeichneten Charakterdarstellerin. Im Juli 1981 verunglückte ihr 14-jähriger Sohn David tödlich an einem Zaun. Nur wenige Monate später starb die Schauspielerin in der Wohnung ihres Lebensgefährten Laurent Pétin. (dpa/KT)