Freitag, 05. Mai 2017, 15:28 Uhr

Charts der Woche: Kontra K feiert zweite Nr.1

Déjà-vu in den Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment: Nur ein Jahr, nachdem ihn sein „Labyrinth“ an die Spitzenposition führte, legt Kontra K nach und erobert erneut den Thron der Hitliste. Der Berliner HipHopper wünscht der Konkurrenz eine „Gute Nacht“ und heimst seine zweite Nummer eins ein.

Charts der Woche: Kontra K feiert zweite Nr.1
Foto: DAS MASCHINE/ BMG

Zusammen mit Rap-Kollege Ufo361 („Ich Bin 3 Berliner“, zwei) und Vorwochensieger Adel Tawil („So schön anders“, fünf) platzieren sich damit drei Hauptstädter in der Top 5. Maximilian Kolb, Director A&R Recorded GSA bei BMG, zum Erfolg von Kontra K: „Ein toller Start für eine lang angelegte Kampagne, weiter geht’s!“

Die Comicfiguren -Band Gorillaz wurde mit Songs wie „Clint Eastwood“ und „Feel Good Inc“ populär und wirft nun ihr erstes Album seit sechs Jahren auf den Markt. Das „Humanz“ betitelte Werk erhielt einhellig gute Kritiken und erreicht auf Rang drei eine genauso hohe Position wie die Gorillaz-Platten „Plastic Beach“ und „Gorillaz“.

Als weiterer Top 10-Neuzugang kommt Arjen Lucassens Metal-Projekt Ayreon („The Source“) an zehnter Stelle unter. Die größten Sprünge machen zwei Soundtracks, und zwar der „Awesome Mix Vol. 2“ aus dem SciFi-Blockbuster „Guardians Of The Galaxy Vol. 2“ (von 41 auf sechs) sowie die Musik zur zweiten Staffel der Disney-Serie „Soy Luna“ (von 62 auf 32).

Im Single-Ranking halten Luis Fonsi feat. Daddy Yankee mit ihrem frühsommerlichen Ohrwurm „Despacito“ die Zügel weiter fest in der Hand. Ed Sheeran („Shape Of You“) und Alice Merton („No Roots“) heften sich an ihre Fersen.

Fünf Personen sind am höchsten Neueinsteiger „I’m The One” (Rang sieben) beteiligt, namentlich DJ Khaled, Justin Bieber, Quavo, Chance the Rapper und Lil Wayne. Ihr „First Time“ genießen Kygo & Ellie Goulding auf 30.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.