Samstag, 06. Mai 2017, 11:51 Uhr

Söhne Mannheims wollen Schadensbegrenzung

Die 1995 gegründete Band Söhne Mannheims möchten wohl ihren Ruf retten. Nachdem Xavier Naidoos Song ‚Marionetten‘ von der ‚MannHeim‘-LP der Söhne Mannheims von verschiedenen Medien als rechtspopulistische Propaganda bezeichnet wurde, reagiert die Band sowie verschiedene Politiker aus Mannheim.

Söhne Mannheims wollen Schadensbegrenzung
Foto: Patrick Hoffmann/WENN.com

Der Oberbürgermeister Peter Kurz warf der Vorzeige-Band der Stadt vor, „antistaatliche Texte“ zu verbreiten. Laut ‚Kölner Stadtanzeiger‘ soll sich die Band nun mit ihm an einen Tisch setzen. Zwei Bandmitglieder bezeichneten den Text als „Aufruf zum Dialog“ und „Appell zum Nachdenken“. Auch Jan Böhmermann reagierte bereits auf den Songtext (wir berichteten). Der Satiriker stellte in seiner letzten ‚Neo Magazin Royale‘-Sendung ein „neues, nicht antisemitisches Hit-Album“ der ‚H****söhne Mannheims‘ vor, das den Namen ‚Death to Israel‘ trägt. Auf diesem dichtete er Textzeilen Naidoos um und verhöhnte die Anti-Israel-Propaganda des Sängers oder die abstrusen Verschwörungen mit Songs wie ‚20.000 Chemtrails über dem Meer‘.

Auf Facebook legte Böhmermann noch einen drauf und ärgert sich gekünstelt darüber, „wie die ’systemrelevante‘ Springer-Presse UND ALL DIE ANDEREN ÜBLICHEN VERDÄCHTIGEN mir in UNTERSTEM Stürmer-Stil versuchen, das Wort im Mund herumzudrehen!!!“ (Bang)