Sonntag, 07. Mai 2017, 14:50 Uhr

DSDS: Wie geht's nach dem schwächsten Finale aller Zeiten weiter?

Das diesjährige Finale von DSDS am Samstagabend, bei dem der 54-jährige Disco-Sänger Alphonso Williams als Sieger gekrönt wurde, ging als das quotenschwächste aller Zeiten über die Bühne.

DSDS: Wie geht's nach dem schwächsten Finale aller Zeiten weiter?
Die Finalisten. V.l.: Alexander Jahnke, Maria Voskania, Duygu Goenel und Alphonso Williams . Foto: RTL/ Stefan Gregorowius

3,47 Millionen Zuschauer waren dabei. 2016 waren es beim Finale noch 3,60 Millionen, ein Jahr zuvor noch 4,43 Millionen. Der Abstieg ist nicht aufzuhalten. „Die Rückkehr zu den Live-Mottoshows hat sich für ‚Deutschland sucht den Superstar’ in diesem Jahr kaum ausgezahlt“, heißt es dazu beim Branchendienst ‚Quotenmeter‘. „Die ersten beiden Live-Sendungen im April verzeichneten mit nicht einmal 14 Prozent Marktanteil bei den Umworbenen sogar Allzeit-Tiefs.“ DSDS habe „seine beste Zeit (…) hinter sich“, heißt es bei ‚dwdl.de‘. Dass die Show „insbesondere im Anschluss an die Castingphase massiv an Zuschauern verliert und sich mit den Liveshows in diesem Jahr gar dem Senderschnitt annäherte, ist allerdings auch den Verantwortlichen in Köln bewusst.“

Der Mediendienst zitiert nicht genannte Senderverantwortliche: „Wir sehen auch die Schwachstellen und leiten daraus gemeinsam mit Lizenzgeber und Produktionsfirma Learnings ab“.

Und auch ‚Meedia.de’, die dritte relevante deutsche Medienbranchenseite, bilanziert die diesjährige Staffel, mit einer Einschränkung: „Mehr Fans als in der Vorwoche, aber noch einmal weniger als beim Tiefstwert-Finale vor einem Jahr: ‚Deutschland sucht den Superstar‘ kommt schleichend das Zuschauerinteresse abhanden. Gegen die Konkurrenz am Samstagabend setzte sich die Show aber mühelos durch. Und: „15 Staffeln, 15 Jahre DSDS“, warb RTL am Samstag schon mal. „Bewirb dich jetzt!“

DSDS: Wie geht's nach dem schwächsten Finale aller Zeiten weiter?
Foto: RTL / Stefan Gregorowius

Einem kann’s egal sein: Sieger Alphons Williams. Er sahnte 500.000 Euro b und einen Plattenvertrag mit Universal Music. „Ich glaube daran, dass es immer die richtigen Momente im Leben gibt“, verriet er im Interview mit dem Kölner ‚Express‘. „Mit 54 kann ich Dinge, die ich früher nicht konnte. Mit 54 siegt man auch besser – weil man das alles besser einschätzen kann.“

Mr. Bling Bling, der 2,04m große Hüne gewann mit 40,54 Prozent aller Zuschauerstimmen. An zweiter Stelle landete Alexander Jahnke mit 30,91 Prozent der Zuschauerstimmen, auf Platz 3 Maria Voskania mit 18 Prozent und auf Platz 4 Duygu Goenel mit 10,55 Prozent.

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Foto: RTL / Stefan Gregorowius

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