Sonntag, 07. Mai 2017, 15:26 Uhr

Ridley Scott arbeitet gern als Publikums-Schreck

Sir Ridley Scott macht es Spaß, seinem Publikum Angst einzujagen. Der Hollywood-Regisseur ist für seine Kultfilme wie ‚Der Marsianer – Rettet Mark Watney‘, ‚Gladiator‘, ‚American Gangster‘ und ‚Blade Runner‘ bekannt.

Ridley Scott arbeitet gern als Publikums-Schreck
Foto: Twentieth Century Fox

Mit ‚Alien: Covenant‘ kehrt er nun zu dem ‚Alien‘-Franchise zurück. 1979 markierte er mit ‚Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt‘ den Auftakt der gleichnamigen Science-Fiction Reihe. Auch wenn der Filmemacher gerne an allen Genres arbeitet, so bevorzugt er eines ganz besonders. Der 79-Jährige liebe nichts mehr, als seinen Fans Angst einzujagen.

Während der Weltpremiere seines neuen Films in London am Donnerstag (4. Mai) erzählt er: „Mir gefällt es, Menschen zum Lachen zu bringen. Aber Menschen zu ängstigen, kann, wenn es klappt, richtig Spaß machen. Den Leuten hier verspreche ich einen sehr stressigen Abend und eine schlaflose Nacht.

Der neue Film handelt von einer Crew des Kolonieschliffs ‚Covenant‘, das auf einem verlassenen Planeten in einer weit entfernten Galaxie landet. Bald entdecken sie auf dem Planeten gefährliche Bewohner wie die tödlichen Xenomorph-Kreaturen. Die Mannschaft beschließt daraufhin, zu fliehen – ein riskantes Unternehmen… Michael Fassbender verkörpert in dem Streifen gleich zwei Charaktere. Er tritt sowohl als Androide David in Erscheinung als auch als dessen weiterentwickelte Version Walter, der der Crew an Bord der ‚Covenant‘ zur Seite steht. Unterstützt wird Fassbender von Katherine Waterstone als Daniels, Billy Crudup als Christopher Oram, Danny McBride als Tennessee, Demiàn Bichir als Sergeant und Carmen Ejogo als Karine Oram.

Ridley Scott arbeitet gern als Publikums-Schreck
Foto: Twentieth Century Fox

Als es um die Besetzung der weiblichen Hauptrolle ging, wusste Scott instinktiv, dass Waterson die perfekte Wahl war. Auf dem roten Teppich erklärt er: „Sie ist sehr groß, sehr klug, sehr schön und eine großartige Schauspielerin. Was können wir anderes wollen?“