Montag, 08. Mai 2017, 20:13 Uhr

Banksy: Das Phantom hat in Dover zugeschlagen

Immer wieder setzt sich der geheimnisvolle Street-Art-Künstler Banksy in seinen Werken mit politischen oder gesellschaftlichen Themen auseinander. In Dover hat er jetzt zum Brexit Stellung genommen.

Der britische Street-Art-Künstler Banksy hat ein monumentales Brexit-Kunstwerk an einer Hauswand in der britischen Hafenstadt Dover hinterlassen. Das Wandbild tauchte am Sonntag in der Stadt am Ärmelkanal auf. Es stamme tatsächlich von Banksy, bestätigte eine Sprecherin des Künstlers der Deutschen Presse-Agentur. Es wurde offenbar über Nacht gemalt.

Darauf zu sehen ist eine mehrere Meter hohe quadratische EU-Flagge, aus der ein Handwerker einen Stern heraus meißelt. Ein Foto davon erschien am Sonntag auch auf dem verifizierten Instagram-Account Banksys. Der Hafen von Dover gilt seit jeher als Tor nach Großbritannien.

Banksy ist ein Pseudonym. Es soll sich bei ihm um einen rund 40-jährigen Mann aus der britischen Stadt Bristol handeln. Er hat in den vergangenen Jahren immer wieder mit politischen Botschaften Aufsehen erregt. Kürzlich eröffnete er ein Hotel in Betlehem mit Blick auf die Mauer zwischen Israel und dem Westjordanland. (dpa)

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