Montag, 08. Mai 2017, 17:47 Uhr

Walther hat Traumfrau gefunden: Marta trägt das Brautkleid schon

Nach jahrelanger Suche hat Walther Hoffmann, Kultfigur von „Traumfrau gesucht“ nun offfenbar die Partnerin fürs Leben gefunden. Nach drei Jahren Fernbeziehung will der exzentrische Berliner die Rumänin Marta heiraten.

Walther hat Traumfrau gefunden: Marta trägt das Brautkleid schon
Foto: RTL II

Die Frage aller Fragen stellte er ihr ja schon in der letzten Folge der bizarren Kuppelshow und sie hat Ja gesagt. klatsch-tratsch.de traf den „TV-Star“ in einem Brautmodenladen in Berlin und sprachen über das Kleid seiner Verlobten, die Liebe, deutsche Frauen und darüber, warum er so lange alleine war.

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Verlobung. Wissen Sie schon, was sie bei der Hochzeit tragen werden?
Ja, ich habe mich für einen Smoking aus feinem, englischen Stoff entschieden. Eigentlich darf man Smokings ja nicht tagsüber tragen, aber ich bin sehr froh mit meiner Wahl. Und Marta hat sich für ein traditionelles Sissi-Kleid entschieden.

Und wohnen Sie schon zusammen?
Nein, noch nicht. Sie muss erst ein Sprachdiplom machen, damit sie auch hier in Deutschland als Ärztin praktizieren kann.

Walther hat Traumfrau gefunden: Marta trägt das Brautkleid schon
Walther (57+) und seine Verlobte Marta suchen in Budapest nach Eheringen. Foto: RTL II

Interessant. Wird die Hochzeit dann in Rumänien oder hier in Berlin stattfinden?
Weder noch. Wir wollen eine Hochzeit unter Palmen auf Mauritius.

Dann wird es also eine kleine Feier?
Ja, das macht mir aber nichts aus. Denn wir denken, es ist unser Fest. Das ist ja schon zu einer Unart geworden, Hunderte von Gästen einzuladen und eine Hochzeit wird dann zu einem Volksfest. Wir wollen eine kleine, überschaubare Feier. Wir wollen das genießen.

Was gefällt Ihnen an Marta besonders?
Marta hat Charme und Stil. Sie hat etwas, was es heute kaum noch gibt, und zwar einen Sinn für Tradition. Ich liebe an ihr, dass sie sehr herzlich und fürsorglich ist. Sie kritisiert nicht an dem Mann rum, was leider viele Frauen in Deutschland machen. Das ist der Grund, warum ich so lange alleine war. Denn ich sage, eine „Ja, aber“-Freundin, die brauche ich nicht. Außerdem sind wir beide streng erzogen worden, uns wurden noch Werte vermittelt, was bei der heutigen Jugend nicht mehr der Fall ist.

 Foto: RTL II
Foto: RTL II

Sie sind ja sehr extrovertiert. Ist Marta, wenn die Kamera weg ist, auch so?
Nein, gar nicht. Sie ist eher still und nach innen gekehrt. Da war ich mir auch anfangs nicht so sicher, ob das zu mir passt. Aber im Laufe der Zeit, hat sie sich dann geöffnet. Aber wenn man sich nur alle 6 bis 8 Wochen für nur ein paar Tage trifft, dann dauert das natürlich ein bisschen länger. Wir waren in den letzten drei Jahren, aber schon zwei Mal zusammen im Urlaub. Und zwischen uns herrscht einfach eine Harmonie.

Streiten Sie denn nicht?
Nein, überhaupt nicht, in den vergangenen drei Jahren haben wir kein einziges Mal gestritten. Ich bin auch jemand, der sehr harmoniebedürftig ist. Ich mag streiten ganz und gar nicht. Marta und ich können miteinander sein, wie wir sind, ohne uns verbiegen zu müssen. Wir passen zueinander. Sie schätzt meinen Geschmack zum Beispiel auch so sehr, dass ich bei der Auswahl des Brautkleids dabei war. Wir haben das Kleid in Budapest gekauft, das ist 400 Kilometer von ihrem Wohnort entfernt. Ihre Familie und Freundinnen konnten von daher nicht mit und dann haben wir beide das zusammen gemacht. Wir haben ein wunderschönes Sisi-Kleid gefunden, das sie auch unglaublich gerne trägt.

Walther hat Traumfrau gefunden: Marta trägt das Brautkleid schon
Walther bei der künftigen Schwiegernutter. Foto: RTL I

Einen Moment bitte, „Sie trägt es unglaublich gerne.“ Das heißt, sie trägt das Kleid jetzt schon manchmal?
Ja, manchmal zieht sie es zu Hause an und marschiert damit in der Wohnung rum. Sie sieht wunderschön darin aus, aber wie ich auch immer sage, Schönheit ist nicht alles. Ich will keine Frau, die nur einen guten Körper hat, aber nichts in der Birne. Eine Ehe wird schließlich nicht im Schlafzimmer geführt. Und Schönheit kommt ja auch von innen heraus, aus dem Herzen. Das ist auch etwas, das man bei Marta allein durch ihren Beruf schon merkt. Als Ärztin gibt sie sehr viel. Jetzt ist es auch mal an der Zeit, dass sie etwas empfängt. Ich verehre sie und das wird auch so weiter gehen. Verehren in der Form, dass sie Geschenke bekommt. Denn wenn Sie einen Partner haben, dann gehört der Mensch nicht Ihnen, sondern Sie müssen ihn weiter auf Händen tragen und achten und respektieren. Ein Mensch ist kein Besitztum, wie mein Haus, mein Boot, mein Hof. Ich brauche auch keine Frau, die mir meine Wohnung sauber macht, das kann ich schon allein. Insofern bin ich für Gleichberechtigung in der Ehe. Auch die Frau darf mal die Faule sein. Ich denke von daher, dass wir eine schöne, harmonische Beziehung haben werden.

Wann wussten Sie, dass sie Marta heiraten wollen?
Das war ungefähr nach einem Jahr. Dieser Moment kommt, wenn du deinem Partner anschaust und weißt, was er denkt. Wenn sie weg ist, fehlt sie mir. Jedes Mal, wenn ich ihren Namen auf dem Telefondisplay sehe, klopft mein Herz schneller. Und es war auch toll zu erleben, dass alle meine Freunde und Bekannten, mir ein positives Feedback gegeben haben. Das ist auch ganz wichtig für die Frau selber, damit sie merkt, sie ist willkommen.

Und wie ist das andersherum, fühlen Sie sich auch bei ihrer Familie willkommen?
Sehr. Ich war ja jetzt gerade wieder in Rumänien. Marta hatte mich gebeten auch bei ihrer Mutter nochmal offiziell um ihre Hand anzuhalten. Eine wunderschöne Geste. Ich habe dann etwas mitgebracht, um die Tochter auszulösen und zwar ein Kissen in Form einer Katze. Das sieht aber so echt aus, wenn Sie das aus der Entfernung sehen, würden Sie denken, dass das eine echte Katze ist. Ich wollte ihrer Mutter damit symbolisch etwas für ihre Tochter geben, damit sie weiß, dass ihre Tochter nicht aus der Welt ist.

Walther hat Traumfrau gefunden: Marta trägt das Brautkleid schon
Foto: RTL II

Nicht verpassen: „Traumfrau gesucht“ immer montags um 21:15 Uhr bei RTL II.