Donnerstag, 11. Mai 2017, 17:21 Uhr

Dwayne Johnson: Der nächste US-Präsidentschaftskandidat?

Hollywoodstar Dwayne ,The Rock’ Johnson (45) könnte möglicherweise für die nächste US-Präsidentschaftswahl kandidieren. Darauf scheint der ‚Baywatch’-Schauspieler in einem Interview der jährlichen US-‚Comedy’-Ausgabe der ‚GQ’ zumindest hingedeutet zu haben.

Dwayne Johnson: Der nächste US-Präsidentschaftskandidat?
Foto: Adriana M. Barraza/WENN.com

Da erklärte er nämlich auf die Frage zu seiner Meinung zu Donald Trump (70) ganz diplomatisch: „Mmm…mit jedem Job, zu dem man kommt, muss man sich beweisen. Wäre ich Präsident, finde ich, wäre Gelassenheit wichtig. Führungsqualität wäre wichtig. Verantwortung für jeden zu übernehmen. [Wenn ich mit jemandem nicht einer Meinung wäre], würde ich die Person nicht ausschließen. […] Das erste, was wir machen würden, ist uns hinzusetzen und darüber zu reden.“

Der ehemalige Wrestler ergänzte weiter, dass es ihm momentan schwer falle, die „Leistung“ des US-Präsidenten unter eine Kategorie zu fassen. Stattdessen könne er nur erzählen, was er in dessen Position machen würde: „Ich würde gerne eine bessere […] und größere Führungsqualität sehen. Wenn eine Uneinigkeit existiert und es eine große Gruppe von Menschen gibt, die so denken – zum Beispiel die Medien – dann glaube ich, dass mir das zu verstehen gibt, dass ich besser sein könnte. […] Ich denke, dass eine große Führungsqualität die Fähigkeit besitzt, Leute nicht auszuschließen. Ich vermisse diesen Teil. Selbst wenn wir uns uneinig sind, müssen wir es gemeinsam hinkriegen.“

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Das ist doch eine Rede, die eines Präsidenten würdig wäre. An entsprechender positiver Resonanz würde es wohl auch nicht fehlen, wenn Dwayne Johnson denn wirklich die Absicht hat, irgendwann zu kandidieren. ‚NBC Universal’-Vize-Vorstand Ron Meyer sowie Produzent Beau Flynn sicherten ihm jedenfalls schon einmal ihre Stimme zu. Letzterer erklärte dann auch, dass er absolut nicht an einem Sieg zweifele: „Sein Level an Hingabe und seine Sorge für die Menschen würde sich sofort [auf die Wähler] übertragen.“ Bei so viel Lob und Begeisterung bleibt jetzt doch nur, auf eine Präsidentschaftskandidatur für den nächsten US-Wahlkampf zu warten… Super übrigens, dass die putzigen Fotos in der GQ nur so vor Selbstironie strotzen. (CS)