Donnerstag, 11. Mai 2017, 13:19 Uhr

Johnny Depp: Wo sind seine 650 Millionen hin?

Johnny Depp (53) gehörte für gute zwei Jahrzehnte zu den begehrtesten und bestbezahltesten Schauspielern Hollywoods. Dank zahlreicher Filmrollen soll er angeblich ein Vermögen von über einer halben Milliarde Dollar auf dem Konto gehabt haben. Von dem Geld soll jetzt aber nicht mehr viel da sein. Da fragt man sich: „Johnny, wo ist das ganze Geld denn hin?“

Johnny Depp: Wo sind seine 650 Millionen hin?
Foto: Michael Wright/WENN.com

Wie verpulvert man mehrere hundert Millionen in nur wenigen Jahren? Johnny Depp scheint womöglich Experte in dieser Disziplin zu sein. Denn wie der seriöse „Hollywood Reporter“ berichtet, kommen im Rechtsstreit zwischen dem Schauspieler und seinen ehemaligen Agenten gerade viele „Geheimnisse“ ans Licht. Der Ex-Mann von Amber Heard (31) soll seine Finanzen absolut nicht im Griff haben. Neben 4 Millionen Dollar jährliche Lohnkosten für sein Personal, Instandhaltungskosten für seine diversen Immobilien rund um den Globus und den Unterhaltszahlungen an seine Kinder, ist der Exzentriker gerüchtweise auch bekannt für seine Impulskäufe.

Nur, dass Kaufrausch bei ihm offenbar nicht heißt 200 Euro z.B. bei Zara lassen, sondern das heißt zum Beispiel eine Privatjacht für 10 Millionen Dollar kaufen und diese dann auch noch für acht Millionen renovieren zu lassen.

Seine ehemaligen Agenten behaupten nun, er verpulvere angeblich allein 75 Millionen in Immobilien und Unsummen in Kunst. Der „Fluch der Karibik“-Star soll nämlich insgesamt über 200 Kunstwerke besitzen, unter anderem von Legenden wie Gustaf Klimt (1862 – 1918), Andy Warhol (1928 – 1987) und Amedeo Modigliani (1884 – 1920). Nur als Orientierungspunkt für die preisliche Größenordnung in der man sich dort bewegt: 2010 wurde das Klimt-Werk „Goldene Adele“ für 135 Millionen Dollar versteigert.

Der Dreh- und Angelpunkt von Johnny Depps Sorgen scheint aber gar nicht so sehr das Geld an sich zu sein, sondern viel mehr sein allgemein irrationales Verhalten und seine Liebe zum Alkohol. Diese Suchtgerüchte wurden natürlich nie offiziell bestätigt, aber gerade eine Alkoholkrankheit hinterlasst ganz bestimmt Zeichen im Gesicht, wie zum Beispiel Aufgedunsenheit, die man bei ihm nicht verleugnen kann. (LK)