Freitag, 12. Mai 2017, 15:28 Uhr

Charts: Die Toten Hosen zum zehnten Mal Nr. 1

Keine „Laune der Natur“, sondern Ergebnis harter Arbeit: Die Toten Hosen landen in den Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, ihr zehntes Nummer-eins-Album. Das Düsseldorfer Quintett setzt sich souverän an die Spitze und beweist, dass es auch 35 Jahre nach seiner Gründung noch ganz Deutschland rockt.

Charts: Die Toten Hosen zum zehnten Mal Nr. 1
Foto: Nadine Arend/GfK

Für ihren jüngsten Erfolg wurde die Kultband mit dem „Nummer 1 Award der Offiziellen Deutschen Charts“ ausgezeichnet. (Fopto oben) Sänger Campino nahm den Preis bei SWR3 in Baden-Baden aus den Händen von Dr. Mathias Giloth, Geschäftsführer GfK Entertainment, entgegen.

Von Album zu Album tastet sich Johannes Oerding an die Chartspitze heran. Nachdem die Vorgänger „Für immer ab jetzt“ und „Alles brennt“ auf vier und drei charteten, zieht der Singer-Songwriter nun an zweiter Stelle seine „Kreise“.

Die Top 3 wird von der Rap-Crew AK Ausserkontrolle („A.S.S.N.“) komplettiert. Kontra K, der vor sieben Tagen oben stand, wünscht an achter Stelle eine „Gute Nacht“. YouTube-Star „Bibi“ Biance Heinicke hat mit ihrem ersten Lied „How It Is (Wap Bap…)” auf YouTube bereits die 30-Millionen-Marke geknackt. In den Single-Charts gelingt ihr der höchste Neueinstieg auf Rang neun. „DSDS“-Sieger Alphonso Williams („What Becomes Of The Broken Hearted”) sowie die Finalisten Alexander Jahnke („Halt alle Uhren an“) und Maria Voskania („Magie“) kommen auf 21, 34 und 53 unter. Der Söhne Mannheims-Track „Marionetten“ startet auf 56.

Beliebtester Song der Republik ist zum dritten Mal in Folge „Despacito“. Luis Fonsi feat. Daddy Yankee verteidigen die Führung vor Alice Merton („No Roots“) und Ed Sheeran („Shape Of You“).

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.