Samstag, 13. Mai 2017, 9:10 Uhr

Schauspielerin Katja Bienert: Interview in US-Gefängnis

Seit März schien Schauspielerin Katja Bienert (Schulmädchenreport, Praxis Bülowbogen) in den USA spurlos verschwunden zu sein. Vor wenigen Tagen jedoch hat eine RTL-Amerika-Korrespondentin die 50-Jährige inmitten der Sonora-Wüste im Bundesstaat Arizona aufspüren können: in Eloy sitzt sie in einem Abschiebegefängnis der US-Einwanderungsbehörde ein.

Schauspielerin Katja Bienert: Interview in US-Gefängnis
Katja Bienert im Gefängnis in Arizona, USA. Foto: RTL

Ihr Touristenvisum war längst abgelaufen, als sie am 24. März vor einem Fitnesscenter in Mesa von der Polizei aufgegriffen wurde. Dort arbeitet ihr Ex-Freund Donald, der angeblich ein Kontaktverbot erwirkt hatte, nachdem es zu Gewaltausbrüchen von von Bienert gekommen sei. Unter anderem soll sie ihm, so Donald gegenüber RTL, mit einem Kleiderbügel auf den Rücken geschlagen haben.

RTL hat Bienert, die dem Sender zufolge zuletzt an einem Hirntumor erkrankt war, nun exklusiv unter Vertrag genommen, so dass sie sich ausschließlich über diese Kanäle äußern wird. In einem ersten Interview erzählt sie dem Kölner Sender u. a., wie es zu der Festnahme kam, was sie von den Anschuldigungen ihres Ex-Freundes hält und wie es ihr derzeit im Gefängnis ergeht.

Schauspielerin Katja Bienert: Interview in US-Gefängnis
Katja Bienert im Gefängnis in Arizona, USA. Foto: RTL

Über die Vorwürfe mit dem Kleiderbügel sagte sie: „Das stimmt nicht. Der Kleiderbügel war ein Dekobügel mit einem Herzchen aus Plastik.“ Sie habe „lange, lange unter Schlaflosigkeit gelitten“, erzählte sie weiter. „Das war das allerschlimmste, wenn der Tag kein Ende und Anfang hat. Dann kommt man schon mal durcheinander. Ich habe 90 Tage nicht geschlafen. Eine Insomnie, das ist fast schon ein Weltrekord.

Bienert erklärte ferner die Gründe ihres Gefängnisaufenthalts: „Ich habe die Visabestimmungen verletzt. Da ich kein US-Staatsbürger bin, habe ich nur drei Monate das Visum bekommen. Aber aufgrund meiner medizinischen Vorgeschichte musste ich länger bleiben. Da, wo mein Hirntumor entfernt wurde, hatte sich Wasser gebildet. Deswegen durfte ich im November nicht ins Flugzeug.“

Das TV-Promimagazin „Exclusiv Weekend“ berichtet am Sonntag um 17.45 Uhr ausführlich über die erste Begegnung.


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Foto: RTL